Eine Frau zum Kommen bringen – so geht’s!

eine Frau zum Kommen bringen

Die Kunst, eine Frau zum Kommen bringen zu können, erscheint so manchen – inklusive ihr selbst – oftmals wie eine Raketenwissenschaft. Die weibliche Lust ist ein Mysterium: So sehr sie sich mühen, können einige Männer und Frauen ihre Partnerin nicht zum Orgasmus bringen. Was kann man da tun? Wir haben für Euch die besten Tipps zusammengestellt.

Eine Frau zum Kommen bringen

„Ich liebe diese Frau“, denkt er und seine Augen leuchten. Wir sind sehr glücklich miteinander und planen unsere Zukunft gemeinsam. Da ist nur diese eine Sache… Für mich ist unser Sexleben sehr erfüllend. Sie sagt, dass es ihr genauso geht, doch einen Orgasmus hat sie fast nie. Gern würde ich ihr regelmäßig zu einem Höhepunkt verhelfen. Aber wie bringt man eine Frau zum Kommen?

Diese Gedanken teilen viele Männer, die ihre Partnerinnen auch im Bett glücklich machen wollen. Schließlich zeigen Studien, dass Männer deutlich häufiger und zuverlässiger einen Orgasmus beim Sex erleben als Frauen. Doch dieser „Orgasm Gap“ ist kein Grund zum Verzweifeln. Viele Frauen genießen den Sex mit ihrem Partner zu 100%, auch wenn sie dabei nicht kommen. Es sind nicht die paar Sekunden Höhepunkt, die ein erfüllendes Liebesspiel ausmachen, sondern die Leidenschaft, Nähe, Geborgenheit und Lust, die man dabei erlebt.

Niemand schuldet einem anderen einen Orgasmus – so einfach das klingen mag, es ist unterbewusst in vielen Köpfen verankert. Der Wunsch, die Frau zum Kommen bringen zu können ist verständlich, dennoch sollte er keinen unnötigen Leistungsdruck auf beiden Seiten aufbauen, geschweige denn ein schlechtes Gewissen verursachen, wenn man selbst gekommen ist, die Partnerin jedoch nicht. Und wenn Du bereits merkst, dass es nichts mehr wird, dann es ist ratsam aufzuhören, statt sie wund zu rubbeln. Das sind oft die Momente, in denen Frauen zu oscarreifem Schaupielern neigen und ihrem Liebsten lieber einen Orgasmus vortäuschen als weiterhin in sein erwartungsvolles Gesicht zu schauen. Und mal ehrlich: Schauspielerei außerhalb eines erotischen Rollenspiels gehört nach Hollywood und nicht in unsere Schlafzimmer!

Die Ursachen, warum ein Orgasmus ausbleibt, sind unterschiedlichster Natur – in den seltensten Fällen sind Orgasmusprobleme körperlich bedingt. Oftmals sind Stress, Druck, Unwohlsein oder schlicht und einfach die falsche Technik der Grund. Frauen sollten die Verantwortung für ihren Höhepunkt nicht allein dem Mann oder ihrer Partnerin übertragen. Im Sinne von „selbst ist die Frau“ kann jede aktiv etwas für ihre Orgasmen tun. Dies einmal klargestellt, gibt es natürlich auch für die Männer so einiges zu beachten. Wir erklären Euch Tipps, Tricks und Hilfsmittel, die einen weiblichen Orgasmus begünstigen.

So bringt man eine Frau zum Höhepunkt

  • Das Vorspiel: Gut Ding will Weile haben

    Essentiell für einen Orgasmus beim Sex ist das Vorspiel. Küsse, streichle und berühre sie, wo sie es gern hat. Viele Frauen finden Küsse am Hals, im Nacken und an den Ohren erregend. Die Mehrheit der Frauen ist eher akustisch als visuell erregbar, das heißt, dass auch ein bisschen Dirty Talk Wunder wirken kann. Im Gegensatz zu Männern, überlassen Frauen beim Sex auch gern einiges der Fantasie – grelles Neonlicht, um ja alles sehen zu können, muss nicht sein. Viele Frauen mögen es, wenn ihre Nippel stimuliert werden. Sanftes Streicheln, Kitzeln und Lecken kommt dabei besser an als ungestümes Knabbern und Kneten. Manche Frauen können sogar durch intensive Stimulation ihrer Knospen zum Orgasmus kommen. Während Deine Lippen noch mit ihren Brüsten beschäftigt sind, können Deine Finger sich langsam in südlichere Gegenden vortasten. Aber falle auch hier nicht gleich mit der Tür ins Haus – schließlich klopft man vorher an!

    Schon das Streicheln über dem Slip kann sehr erregend sein. Sanftes Umfahren ihrer Vagina erhöht die Vorfreude zusätzlich. Spürst Du, dass sie schon feucht ist? Dann nutze diese Feuchtigkeit und liebkose ihre Klitoris. Nicht vorher! Die Klitoris ist eine höchst erogene Zone mit doppelt so vielen Nervenenden wie die Penisspitze. Das kann Dir einen Eindruck davon vermitteln, wie sich unsanftes und trockenes Reiben an der empfindlichen Perle anfühlen kann. Hat eine Frau Probleme mit dem Feuchtwerden, ist Gleitgel Dein Freund und Helfer. Wichtig: „Höre“ immer auf ihre Körpersprache! Reckt sie Dir ihr Becken entgegen und öffnet sogar die Beine etwas weiter, ist das ein gutes Zeichen und sie möchte mehr. Vielleicht sogar mehr Tempo oder Druck. Zieht eine Frau ihr Becken zurück, solltest Du schnell einen Gang runterschalten.

  • Oralsex: Die Königsdisziplin

    Ob als Vorspeise, Hauptgang oder Dessert: Oralsex ist eine der besten Methoden, die eine Frau zum Kommen bringen. Obwohl wir es umgangssprachlich „Lecken“ nennen, so ist guter Oralverkehr viel mehr als das. Sanfte Küsse, leichtes Saugen und abwechselnde Bewegungen der Zunge sind aufregender als monoton-unambitioniertes Lecken des Kitzlers. Auch die Fingerfertigkeit kann und sollte beim Oralsex eingesetzt werden. Führe dazu am Besten den Zeige- und/oder Mittelfinger sanft in sie ein und stimuliere durch kontinuierlichen, sanften Druck zusätzlich ihren G-Punkt, der einige Zentimeter hinter dem Scheideneingang in Richtung der Bauchdecke liegt. Statt eines Fingers kann auch ein Dildo mit speziell geformter G-Punkt-Spitze genutzt werden.

    Bist Du sicher, dass sie offen für anale Spiele ist? Dann kann ein Finger, der zusätzlich den Anus stimuliert, ein weiterer „Erfolgsfaktor“ auf dem Weg zu ihrem Orgasmus sein. Hier solltest Du aber nicht vorschnell agieren! Ein Überraschungsangriff auf ihr Hintertürchen wird ihre Lustkurve nämlich vor Schreck in den Keller schießen lassen. Ist sie kurz davor, kannst Du scheuklappig genau das tun, was Du gerade tust – Tempo- und Technikwechsel sind jetzt unerwünscht.


    Hier findest Du weitere Tipps und kleine Helfer für guten Oralsex.


  • Geschlechtsverkehr: Oldie but Goldie

    Sex ist nicht allein die Penetration der Vagina mit dem Penis. Nur weil Ihr Geschlechtsverkehr habt, heißt das nicht, dass das Streicheln, Lecken und Liebkosen der Klitoris vorbei ist. Der Kitzler ist kein Vorspiel-Organ! Bezieht den weiblichen Freudenspender also immer auch beim Geschlechtsverkehr mit ein. Verschiedene Studien zeigen nämlich, dass nur etwa ein Drittel aller Frauen durch Penetration zum Höhepunkt kommen – Penetration alleine reicht also oftmals nicht aus, um eine Frau zum Kommen bringen zu können. Egal, welche Stellung Ihr bevorzugt – der Kitzler ist so gut wie immer mit den Fingern von ihr oder ihm erreichbar. Hier findest Du weitere Sexstellungen, die Euch bestimmt zu Stellungswechseln inspirieren.

    Dies immer im Hinterkopf kann man(n) Frauen nun auf verschiedenste Weise verwöhnen und zum Höhepunkt bringen. Oftmals werden langsame aber feste Stöße, die viel Reibung erzeugen, dem Karnickeltempo-Sex vorgezogen. Auch Abwechslung muss sein: Mal zart, mal hart ist die Geheimzutat im Orgasmusgebräu.

    Habt Ihr nun gemeinsam die für Euch beste Position und den optimalen Stoßrhythmus gefunden, können weitere Extras ins Spiel kommen. Einige Frauen mögen es, wenn man ihnen kräftig in die Haare greift, andere lieben es, wenn ihre Handgelenke fixiert werden (mit Fesseln oder einfach durch Festhalten) und viele Frauen hören gern Komplimente beim Sex. „Du hast so schöne Augen“, wirkt jedoch wie Valium. Sag Ihr beim Sex lieber, wie scharf ihre Titten sind oder wie geil es Dich macht, wenn sie Dich reitet. Klare Worte statt honigsüße Säuselei! Auch Beißen und Kratzen kann zusätzlich anheizen und helfen, eine Frau zum Höhepunkt zu bringen.

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