5 Zungenkuss-Techniken, die Du lieben wirst

Ein heißer Zungenkuss
Ein heißer Zungenkuss macht Lust auf mehr

Ein Zungenkuss ist ein ganz intimer und aufregender Moment – egal, ob Du ihn gerade bei einem heißen Flirt im Club erlebst oder Deinem Babe zu Hause näherkommst. Doch wie lässt sich der French Kiss, wie er auch genannt wird, variieren? Wir haben uns für Dich schlau gemacht und können Dir einige aufregende Zungenkuss-Techniken präsentieren.

5 Zungenkuss-Techniken zum Ausprobieren

(Bild: Mia Harvey/Unsplash)

1. Sanftes Erkunden: Ein softer, liebenswerter Zungenkuss ist ein wundervoller Einstieg in die Intimität. Beginne mit sanften Bewegungen, lasse Deine Zunge leicht über die Lippen Deines Babes gleiten, taste Dich langsam durch die Zähne zur Zunge vor, sodass sich beide Zungenspitzen schließlich treffen. Lasst Euch dabei ruhig richtig Zeit. Auch Langzeit-Couples können mit dieser Zungenkuss-Technik wieder erotische Spannung in die Beziehung bringen, denn das achtsame Knutschen lässt Euch im Hier und Jetzt verschmelzen.

2. Rhythmisches Spiel: Wichtig beim Zungenkuss: Findet Euren gemeinsamen Rhythmus. Gerade beim ersten Kuss kann das noch eine kleine Herausforderung sein – schließlich hat jede*r einen eigenen Style. Wenn Du ein Gefühl dafür bekommen hast, was Dein Babe tut, versuche, das Tempo zu variieren, indem Du mal langsamer und dann schneller wirst. Viele Menschen mögen es, wenn sich der Zungenkuss ausgewogen anfühlt – also jeder zum Zug kommt.

3. Kreisende Bewegungen: Eine subtile, aber effektive Technik ist das kreisende Bewegen der Zunge. Starte am besten mit wenig Druck, um die Zunge Deines Babes zu lokalisieren und sie zu umspielen. Finde die Zungenmitte, fahre die Ränder ab und wechsele auch mal die Richtung, sodass Abwechslung ins Spiel kommt.

4. Saugen und Knabbern: Variation ist der Schlüssel zu einem genialen Zungenkuss, der einem den Verstand raubt. Daher konzentriere Dich nicht nur auf den „Helikopter“ oder einen Rhythmus, sondern nutze den Unterdruck, den Dein Mund erzeugen kann, auf sinnliche Weise. Achte darauf, nicht zu fest zu saugen, sondern starte ganz achtsam an der Lippe, sodass Dein Babe spürt, wie Du langsam mehr forderst. Auch an der Zunge lässt sich saugen oder knabbern, wenn Ihr Euch gemeinsam bereits besonders intensiv küsst. Beim Einsatz Deiner Zähne solltest Du allerdings besonders vorsichtig sein.

5. Intensives Züngeln: Dein wohl wichtigstes Instrument beim Küssen ist die Intensität. Hier kommt es ganz auf die Situation und Deine Intuition an. Spüre in Dich hinein, aber lass auch zu, was Du zwischenmenschlich empfangen kannst. Denn manchmal ist ein zarter, langsamer Kuss ideal, während andere Momente einen leidenschaftlicheren und intensiveren Kuss verlangen. So kannst Du mitten im Zungenspiel auch Deine Lust und Dein Verlangen nach mehr zum Ausdruck bringen oder den Vibe Deines Babes lesen.

Auch ein Zungenkuss will geübt sein! Falls Du unsicher bist, probiere die Zungenkuss-Techniken ruhig an Deinem Handrücken aus. So bekommst Du ein gutes Gefühl für Druck, Feuchtigkeit, Intensität oder gegebenenfalls auch (Saug- oder Knabber)-Schmerz.

Consent ist wichtig – auch beim Küssen

(Bild: Abstral Official/Unsplash)

Um einer Person so nahe zu kommen, dass sich die Lippen treffen, die Zunge den Mund des*der anderen erkundet und Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden, bedarf es natürlich vor allem einer Sache: Alle Beteiligten müssen einverstanden damit sein. Denn: Ein „Ja“ zu einem Kuss bedeutet nicht automatisch auch ein „Ja“ zu einem Zungenspiel oder einem intensiven „Überfall“. Achte daher unbedingt auf nonverbale Signale und sei bereit, den Kuss zu pausieren oder zu beenden, wenn sich Dein Babe anscheinend unwohl fühlt.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob ein zarter oder gar leidenschaftlicher Kuss angebracht ist, frag doch einfach nach, auch das kann das Knistern verstärken! Es zeugt von großem Respekt und Selbstreflexion, wenn Du flüsterst, dass Du Dein Gegenüber mit seinem Einverständnis jetzt wahnsinnig gern küssen und auch gern Deine Zunge einsetzen würdest. Wird Dein Wunsch erwidert, lehnt sich Dein Babe vielleicht direkt zu Dir herüber und zeigt Dir, worauf es schon sehnlichst wartet.

Warum heißt es eigentlich French Kiss?

Die Bezeichnung „French Kiss“ für einen Zungenkuss stammt möglicherweise vom gängigen Klischee ab, dass das französische Volk besonders leidenschaftlich ist. Sie galten bereits vor Jahrhunderten als freier in ihren Ausdrucksweisen von Zuneigung und Liebe.  So manche Historiker*innen und Sprachwissenschaftler*innen vermuten daher, dass der Begriff während des Ersten Weltkriegs oder in den 1920er Jahren in den USA populär wurde. In dieser Zeit wurden französische Liebespraktiken als besonders aufregend und sinnlich betrachtet.

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