One-Night-Stand: Mit diesen Tipps wird das Sex-Abenteuer noch besser

(Bild: Cottonbro Studio/Pexels)

Wenn Du häufiger auf Dating-Apps unterwegs bist, bist Du sicher schon auf Profile gestoßen, in denen die Abkürzung ONS zu lesen war. Und vielleicht hast Du das Kürzel ja auch selbst schon einmal benutzt, um zu signalisieren, dass Du nicht auf der Suche nach etwas Festem bist, sondern eher One-Night-Stand bevorzugst. Doch was macht die einmalige Sache zu dem Sex-Abenteuer, das wir uns wünschen? Wir haben die besten Tipps für Dich, damit Du Deinen nächsten ONS so richtig genießen kannst.

Was ist ein One-Night-Stand?

Als One-Night-Stand wird eine einmalige sexuelle Begegnung bezeichnet. Häufig kennen sich die Personen dabei gar nicht oder nur flüchtig, sodass sie danach wieder ihrer Wege gehen, ohne sich ein weiteres Mal zu daten oder den Kontakt zu halten.

Aus einem One-Night-Stand kann grundsätzlich aber auch mehr entstehen – denn wenn die Chemie stimmt, warum auch nicht? Was man daraus macht, ist jeder Person selbst überlassen. Der Fairness halber sollte man aber darauf achten, dass dabei keine Gefühle verletzt werden und man stets mit offenen Karten spielt.

Woher kommt die Bezeichnung One-Night-Stand?

Doch warum heißt es eigentlich One-Night-Stand oder einfach kurz ONS? Der Begriff kommt eigentlich aus der Theaterbranche. Es handelt sich dabei um eine einmalige Bühnenaufführung – da die Bezeichnung auch für einmalige Sex-Abenteuer sehr passend ist, hat sie sich im Laufe der Zeit eingebürgert und wurde auch in den deutschen Sprachgebrauch übernommen. Insbesondere bei Kontaktanzeigen und in Dating-Apps, wo es auf knackige und kompakte Beschreibungen ankommt, bevorzugen viele die Abkürzung ONS.

Mehr Spaß beim One-Night-Stand – so klappt’s!

Ob im Club, in der Bar, online, an der Kasse im Supermarkt oder beim bewussten Cruising – grundsätzlich könnt Ihr überall Menschen begegnen, die Euch gefallen und mit denen Ihr Euch zu einem unverbindlichen Date inklusive One-Night-Stand verabreden könnt. Hier haben wir einige Tipps für Euch zusammengetragen, wie Ihr beim nächsten Mal glücklich und vor allem befriedigt nach Hause geht.

Stellt im Vorfeld die wichtigsten Fragen

Wenn ihr auf einer Dating-App textet, lassen sich bereits die wichtigsten Eckpunkte klären. Sind beide auf der gleichen Wellenlänge, was einen ONS angeht oder sucht eine Person vielleicht doch mehr als eine einmalige Sache? Damit keine Gefühle verletzt oder falsche Erwartungen geschürt werden, ist es wichtig, unbedingt offen und aufrichtig zueinander zu sein.

Ein einfaches „Wäre das okay für Dich, wenn es bei einem Treffen bleibt?“, ist eine unverfängliche Ansage, die noch nicht heißen muss, dass auch tatsächlich etwas laufen wird. Schließlich muss auch die Sympathie im echten Leben stimmen. Das Gegenüber kann sich dann aber schon mal entscheiden, ob es Lust auf das Date hat oder das Match doch lieber auflöst, weil Eure Vorstellungen auseinandergehen.

Seid gut vorbereitet

Bei einem One-Night-Stand sind Kondome ein Muss – und das sowohl für heterosexuelle als auch für homosexuelle Begegnungen. Nicht nur lässt sich so gegebenenfalls eine Schwangerschaft vermeiden, Ihr könnt Euch auch vor Geschlechtskrankheiten schützen.

Übrigens ist gar nichts dabei, wenn Ihr Euch im Vorfeld ein Update zu Eurem Gesundheitszustand gebt. Ganz im Gegenteil: Es zeigt Eurem Gegenüber, dass Ihr trotz einer Vorliebe für One-Night-Stands auf Euren Körper achtgebt und Ihr Sex verantwortungsvoll angeht.

Sagt, was Euch antörnt

Wir können es gar nicht oft genug sagen: Kommunikation 👏ist 👏alles👏. Wer nicht darüber spricht, was sich geil anfühlt, wird es wahrscheinlich auch nicht bekommen. Daher sagt, worauf Ihr steht oder fragt, ob Ihr die Hand der anderen Person dort hinführen könnt, wo es sich besonders gut anfühlt. Denkt immer daran: Euer Gegenüber berührt Euch gerade zum ersten Mal und kennt Eure Lieblings-Hotspots (noch) nicht.

Oft haben Menschen Probleme, sich beim One-Night-Stand fallenzulassen. Unsicherheit spielt hierbei eine ganz große Rolle. Das Schöne am ONS ist aber: Ihr seht diese Person wahrscheinlich nicht wieder, wenn Ihr das nicht möchtet. Macht also das Beste draus und lasst die Gedanken über zu dünn, zu dick, Dehnungsstreifen oder Pickelchen außen vor. Wenn Ihr Euch selbstsicher das holt, was Ihr gerade braucht, kann das ein wahnsinniger Turn-on für Euch und Euer Gegenüber sein.

Trinkt nicht zu viel

Diese Erfahrung habt Ihr vielleicht selbst auch schon gemacht: Nach einer wilden Party-Nacht mit viel Alkohol noch erfüllenden Sex zu haben, kann schwierig sein. Der Grund: Wir können uns nicht mehr auf den Orgasmus konzentrieren und unser Pegel dämpft das Empfinden. So kann es zu Erektionsproblemen kommen oder der Höhepunkt verzögert sich. Auch die Vulva reagiert und wird unter Umständen weniger feucht als sonst – obwohl durch die enthemmende Wirkung des Alkohols die Lust extrem groß ist. Ähnliches gilt übrigens für Drogenkonsum. Für einen guten One-Night-Stand solltet Ihr also Euer Limit kennen und gegebenenfalls lieber verzichten.

Bleibt Euch treu

Am nächsten Morgen aufzuwachen und den One-Night-Stand bitterlich zu bereuen, muss nicht sein, wenn Ihr Euer Gegenüber nach Sympathie auswählt. Achtet darauf, ob die Person Eure Werte teilt und Ihr nicht nur eine sexuelle, sondern auch eine rein menschliche Anziehung spürt. Sich zu mögen, heißt nicht automatisch, dass Ihr Euch wiedersehen müsst, aber es erhöht die Chance, dass Ihr mit einem guten Gefühl an Euer Abenteuer zurückdenkt.

Probiert Euch aus – aber nur mit Einverständnis

Ihr wolltet schon immer mal so richtig vor dem Spiegel genommen werden oder habt Lust, heimlich eine heiße Nummer auf dem Damenklo zu schieben? Mit einem One-Night-Stand könnt Ihr Euch austoben – sofern das Gegenüber bereit ist, sich auf Eure Sex-Fantasie einzulassen. Einvernehmlicher Sex und Konsens spielen natürlich eine maßgebliche Rolle dabei, dass das Erlebnis für beide unvergesslich gut wird.

Sex ist ein Geben und Nehmen

Letztlich gilt aber auch: Denkt nicht nur an Euer eigenes Vergnügen, sondern seid fair zu Eurem Gegenüber. Ihr merkt, dass er*sie länger braucht, um in Stimmung oder zum Orgasmus zu kommen? Dann kann ein Stellungswechsel hilfreich sein. Wenn Ihr dazu bereit seid, könnt Ihr auch mit dem Mund oder den Händen nachhelfen – und fragt, was Ihr tun könnt, damit der Sex besonders gut wird. Ein One-Night-Stand muss nämlich keinesfalls auch ein Quickie sein, sondern kann, wie der Name schon sagt, die ganze Nacht dauern.

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Mehr von Tina

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