ABC des modernen Datings

Lexikon: Dating-Begriffe einfach erklärt

Love has no gender!

Ich liebe, also bin ich! Aber was bin ich eigentlich? Heute sind Sexualität und Geschlecht viel mehr als nur die Schablone der heteronormativen Vorstellung von Mann und Frau als einziges Beziehungs- und Geschlechterkonzept. Gender und Sexualität werden heutzutage vielfältig geliebt, gelebt und zelebriert. Und das ist auch gut so!

Sowohl die geschlechtliche Identität, als auch die sexuelle Orientierung sollten als Spektrum verstanden werden, in dem sich jeder irgendwo wiederfinden kann, aber nicht muss. Innerhalb dieses Spektrums kann jede Person ihr Geschlecht und ihre Sexualität jederzeit ändern, da diese weder statisch noch feststehend ist. Dazu gibt es heute eine Vielzahl an verschiedenen Beziehungsmodellen.

Hetero-, demi- oder asexuell, vielleicht ein bisschen trans, schwul oder lesbisch gewürzt mit einer Prise Genderfluid und in einer “Living apart together” Beziehung – so klingt heute freie Liebe und selbstbestimmte Orientierung. Keine Ahnung, was diese Worte alle bedeuten? Kein Problem, wir klären auf!

Was ist geschlechtliche Identität?

Binär ist das lateinische Wort für zwei und beruht hier auf dem, in unserer Gesellschaft gängigen Zweiersystem aus den zwei Geschlechtern weiblich (Frau) und männlich (Mann). Nicht-binäre Geschlechtsidentitäten sind all jene, die nicht in dieses Schema passen. Sprich alle Personen, die sich weder als Mann oder Frau (bzw. als Mädchen oder Junge) empfinden und sich außerhalb dieses Spektrums verorten.

Die Geschlechtsidentität beruht auf dem eigenen Empfinden, über die eigene Zugehörigkeit zu einem spezifischen Geschlecht. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit hat nichts mit dem zu tun, wie der Körper der Person aussieht, oder welcher Geschlechtsmerkmale, der Mensch aufweist.

Manche Personen mit nicht-binärer Geschlechtsidentität sehen sich daher als trans*, dies trifft jedoch nicht auf jede Person zu. Die Geschlechtsidentität hat nichts damit zu tun, wen die Person attraktiv findet und welche sexuelle Orientierung sie hat.

Geschlechtliche Identitäten: Von A wie Asexuell bis Z wie Zombieing

verschiedene Geschlechtsidentitäten


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    • Agender/Neutrois: Der Begriff agender stammt aus dem Englischen. Gender steht für das sogenannte soziale Geschlecht oder eben Geschlechtsidentität, die Vorsilbe „a-“ bedeutet „ohne“ oder „nicht vorhanden“. Somit bedeutet Agender etwa „geschlechtslos“. Für manche agender Personen bedeutet das, dass sie einfach gar keine Geschlechtsidentität haben, andere empfinden sich eher als geschlechtsneutral und bevorzugen aber den Begriff agender statt neutrois (was ungefähr das gleiche bezeichnet). Einigen agender Personen ist es egal, wenn geschlechtsspezifischen Begriffe für sie benutzt werden (z.B. „er“ oder „Frau“), weil Geschlecht für sie kein Teil ihrer Identität ist, sondern nur eine zufällige Zuschreibung von außen. Für andere agender Personen hingegen ist es wichtig, dass nur bestimmte Wörter für sie verwendet werden. Manche agender Personen erleben keine körperliche oder soziale Geschlechtsdysphorie, andere hingegen schon.
    • Androgyn: Androgyn sind Menschen, die weder weiblich noch männlich aussehen (wollen), sondern bevorzugen als nicht einordbar durchzugehen. (Also zum Beispiel eine Frau, die vom Äußeren für einen Mann gehalten wird.)
    • Bigender: Die Vorsilbe „bi-“ steht für „zwei“, und „gender“ ist das englische Wort für das soziale Geschlecht oder die Geschlechtsidentität. Eine bigender Person hat also zwei Geschlechtsidentitäten. Bei manchen bigender Personen wechseln diese Geschlechtsidentitäten sich ab, dann sind sie genderfluide (siehe Begriff nachfolgend). Bei anderen sind die beiden Geschlechtsidentitäten gemischt wie bei androgynen Personen, oder sie sind beide gleichzeitig vorhanden und beziehen sich dann beispielsweise auf verschiedene Aspekte. Welche zwei Geschlechtsidentitäten eine bigender Person in sich vereint, ist verschieden. Bei manchen ist es männlich und weiblich, bei anderen agender und androgyn, oder neutrois und männlich und so weiter. Der Begriff bigender sagt also nicht unbedingt etwas darüber aus, wie die zwei Geschlechtsidentitäten einer Person funktionieren oder welche es genau sind, sondern nur, dass es eben zwei sind.

Gender

    • Cis-Mann / Cis-Frau: Die Silbe Cis wird benutzt, um auszudrücken, dass sich eine Person mit dem biologischen Geschlecht identifiziert, mit dem er oder sie geboren wurde.
    • Demigirl / Demiboy: „Demi“ ist französisch und bedeutet „halb“, „girl“ und „boy“ sind die englischen Worte für „Mädchen“ und „Junge“. Ein Demigirl ist somit halb ein Mädchen bzw. weiblich und ein Demiboy ist halb ein Junge bzw. männlich. Demigirl bedeutet, dass die betroffene Person mehrere Geschlechtsidentitäten hat und eine davon als weiblich definiert ist. Ein Demiboy ist es dasselbe, nur mit einer männlich geprägten Seite. Ein Demigirl könnte also beispielsweise genderfluide weiblich und agender sein. Ein Demiboy könnte zum Beispiel bigender männlich und weiblich sein, aber sich stärker als männlich wahrnehmen.
    • Genderfluid: “Gender” ist der englische Begriff für das soziale Geschlecht oder die Geschlechtsidentität, „fluid“ bedeutet „fließend“ oder einfach „nicht fest“. Das heisst, dass bei genderfluiden Personen die Geschlechtsidentität wechselt. Wie genau sie wechselt, ist ganz verschieden. Bei manchen Personen hängt es vom Gegenüber ab oder vom Umfeld in dem sie sich gerade befinden. Bei anderen wechselt es einfach immer nach einer Weile wieder oder auch mal ganz plötzlich. Zwischen welchen Geschlechtsidentitäten es wechselt ist ebenfalls individuell verschieden. Manche genderfluiden Menschen wechseln zwischen männlich und weiblich, andere zum Beispiel zwischen weiblich, neutrois und androgyn, wieder andere zwischen agender und männlich und so weiter. Die verschiedenen Geschlechtsidentitäten sind dabei nicht unbedingt gleich stark, manche genderfluide Personen fühlen sich möglicherweise die meiste Zeit über neutrois und an ein paar Tagen im Jahr ganz eindeutig weiblich. Für viele genderfluide Personen ist es wichtig, dass ihr Ausdrucksgeschlecht und die für sie verwendeten Begriffe (wie „er“ oder „Frau“) jeweils auch zur aktuellen Geschlechtsidentität stimmig sind. Manche genderfluide Menschen haben unterschiedliche Namen, mit denen sie je nach aktueller Geschlechtsidentität angesprochen werden möchten. Auch die Geschlechtsdysphorie kann je nach aktueller Geschlechtsidentität stärker oder schwächer ausgeprägt sein oder sich auf andere Aspekte beziehen.

Gender Begriffe

    • Genderqueer: “Gender” steht für das soziale Geschlecht oder die Geschlechtsidentität, „queer“ bedeutet „seltsam“ oder „nicht dazu passend“. „Genderqueer“ ist ein sehr offener Begriff und bedeutet einfach, dass die Person nicht exakt in das binäre System aus männlich und weiblich hineinpasst.
    • Nicht-binär: Auch „nicht-binär“ kann so als Identitätsbezeichnung verwendet werden. „Binär“ steht dann einfach für das Zweiersystem aus weiblich und männlich, dem sich diese Person nicht zugehörig fühlt. Nicht-binär, oder auf Englisch „non-binary“, wird häufig mit „nb“ abgekürzt, daraus entstand wiederum der Begriff „enby“, der auch als Nomen verwendet werden kann und dann „Person mit nicht-binärem Geschlecht“ bedeutet.
    • Intersex: Intersexuelle sind Menschen, bei denen biologische Eigenschaften wie Genitalien oder Chromosomen nicht eindeutig einem binären Geschlechterbild von Mann und Frau zugeordnet werden.
    • trans*: Der Begriff trans* bedeutet, dass die Geschlechtsidentität einer Person nicht mit ihrem zugewiesenen Geschlecht oder ihrem körperlichen Geschlecht übereinstimmt. Das Sternchen (*) dient dazu, alle möglichen Wortendungen des Begriffs (zum Beispiel Transsexualität, Transgender, transident, Transperson, Transfrau, Transmann, Trans weiblich, Trans männlich etc.) zusammenzufassen. Auch dieses Wort kann daher einfach als Bezeichnung für das eigene Geschlecht verwendet werden, ohne es genauer zu spezifizieren.
    • Transsexuell: Transsexuelle werden Transgender genannt nach einer Geschlechtsangleichung. Dabei unterscheidet man zwischen Transmännern (bei der Geburt als weiblich zugeordnete Männer) und Transfrauen (bei der Geburt als männlich zugeordnete Frauen).

Gender-Identitäten Begriffe

  • Trigender, Polygender, Pangender: Die Vorsilbe „tri-“ bedeutet „drei“, „poly-“ bedeutet „viele“ oder „mehrere“, „pan-“ bedeutet „alle“. Eine trigender Person hat somit drei Geschlechtsidentitäten, eine polygender Person hat mehrere Geschlechtsidentitäten und eine pangender Person vereinigt alle Geschlechtsidentitäten in sich. Wie bei bigender Personen sagen diese Begriffe nichts darüber aus, ob die einzelnen Geschlechtsidentitäten sich genderfluide abwechseln, oder gemischt sind, oder gleichzeitig vorkommen. Und es ist auch individuell verschieden, welche Geschlechtsidentitäten eine Person jeweils genau hat oder einnimmt. Die Begriffe bigender, trigender, polygender und pangender sind lediglich ein Hinweis auf die Anzahl der Geschlechtsidentitäten, die eine Person für sich definiert.

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Sexuelle Orientierung: Wen liebe ich?

Im Gegensatz zur geschlechtlichen Identität sagt die sexuelle Orientierung nichts darüber aus, als was wir uns sehen, sondern mehr, wen wir lieben. Dabei spielen außerdem vier Variablen stets eine Rolle. Die sexuelle Anziehung (auf wen bezieht sich diese), das Sexualverhalten (z.B. wenn dies rein physischer aber nicht emotionaler Natur ist), sexuelle Phantasien und emotionale Vorlieben.

sexuelle Orientierung


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    • Abrosexuell: Eine Person, die ständig ihre sexuelle Identität wechselt und zwischen verschiedenen Sexualitäten switched
    • Aceflux: Ace ist eine Untergruppe der Asexualität und beschreibt eine Person, deren sexueller Trieb über die Zeit hinweg schwankt. Einen Tag fühlen die Personen sich asexuell (also ohne jeglichen sexuellen Trieb) aber an einem anderen Tag weniger asexuell (also zumindest mit einem leichten sexuellen Verlangen).
    • Aegosexuell: Auch als Autochristosexualität bekannt. Viele Menschen des asexuellen Spektrums haben für sich herausgefunden, dass sie keine sexuellen Bedürfnisse gegenüber Menschen entwickeln, sich aber zu bestimmten Situationen hingezogen fühlen, die sexuelle Aktivitäten beinhalten in die sie aber nicht direkt involviert sind.
    • Androsexuell/Androphilie: Jemand, der sich zu Männern hingezogen fühlt. Den Unterschied zwischen Androsexuell und Gynosexuell kann durch die Begriffe hetero-/homosexuell auseinandergehalten werden. Bei der Androsexualität bezieht man sich nicht auf das Objekt der Begierde (der andere/ ich selbst), sondern bezieht sich auf das Geschlecht an sich (männlich, weiblich).
    • Androgynosexuell: Jemand, der sich zu Menschen hingezogen fühlt, deren Geschlechtsidentität nicht eindeutig ist oder genderneutral – wie zum Beispiel androgyne Personen.
    • Akoisexuell: Jemand, der durchaus sexuelle Reize verspürt aber sie nicht ausleben will oder das jemand auf diese eingeht.
    • Aliquasexuell: Diese Menschen fühlen nur zu bestimmten Anlässen oder Situationen sexuelle Anziehung und Triebe.
    • Amicussexuell: Wenn man sich zu Menschen sexuell hingezogen fühlt, zu denen man sich ebenfalls platonisch hingezogen fühlt.
    • Asexuell: Asexuelle Menschen verspüren keine oder nur sehr geringe sexuelle Anziehung zu anderen Menschen. Manche Asexuelle verspüren keine sexuelle Anziehung, möchten sich aber sehr wohl emotional binden. Manche verspüren wiederum sexuelle Erregung nur im Kontakt mit dem eigenen Körper. Die meisten asexuellen Menschen empfinden die mangelnde sexuelle Erregung nicht als medizinisches oder psychologisches Problem und suchen darum auch keine medizinische Behandlung.
    • Autosexuell: Autosexuelle Menschen fühlen sich hauptsächlich zu sich selbst hingezogen.

sexuelle Orientierungen erklärt

    • Bisexuell: In diesem Fall fühlen sich Männer oder Frauen emotional,  sowie sexuell von beiden Geschlechtern angezogen. Ob mit einem Mann oder einer Frau eine Beziehung eingegangen wird, kann variieren.
    • Bi-curious: Hetero- oder homosexuelle Menschen, die im Hinblick auf sexuelle Erfahrungen neugierig auf das eigentlich nicht von ihnen bevorzugte Geschlecht sind.
    • Demisexuell: Demisexuelle sind Personen, die nur dann sexuelle Anziehung verspühren, wenn sie eine stärkere emotionale Bindung zu jemandem aufgebaut haben. Dies ist meistens, aber nicht ausschließlich, in romantischen Beziehungen der Fall.
    • Grey-Asexuell: Grey-Asexualität ist eine weitere Form der Asexualität. Darunter fallen Menschen, die sich gelegentlich sexuell zu anderen hingezogen fühlen. Oder Personen, die ihrem Partner zuliebe Sex praktizieren.
    • Gynosexuell: Im Gegenteil zur Androsexualität bedeutet die Gynosexualität, die sexuelle Anziehung zu Frauen oder Personen mit weiblichen Attributen. Wie bei der Androsexualität spielt das Geschlecht der Person, die die Anziehung empfindet, bei diesem Begriff keine Rolle.
    • Hetereosexuell: Männer und Frauen fühlen sich emotional und sexuell zum jeweils anderen  Geschlecht hingezogen. Männer lieben Frauen und Frauen lieben Männer.
    • Homosexuelle (schwule) Männer: Männer fühlen sich emotional und körperlich von Männern angezogen.
    • Homosexuelle (lesbische) Frauen: Frauen lieben Frauen.

Sexualitäten

    • Monosexualität: Die Monosexualität beschreibt eine sexuelle Präferenz, bei der sich die Person nur zu einem Geschlecht hingezogen fühlt. Unter dieser Bezeichnung fallen zum Beispiel die Hetero- und Homosexualität.
    • Omnisexuell / Pansexuell: Mann oder Frau? Vollkommen egal! Ich liebe den Menschen. Omni- oder pansexuelle Menschen interessiert nicht das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung des anderen, sie fühlen sich unabhängig dieser Faktoren zu der Person hingezogen. Im Unterschied zur Bi-Sexualtität, wo die Präferenz bei männlich oder weiblich liegt und damit klar geschlechterspezifisch ausgerichtet ist, bezieht Pansexualität auch die sexuelle Anziehung zu Transsexuellen, Transgender oder Intersexuellen ein.
    • Pomosexuell: Pomosexuelle Personen identifizieren sich mit keiner bestimmten sexuellen Klassifizierung. Sie lehnen das Schubladendenken ab und sehen es als überflüssig an.
    • Polysexualität: Diese Menschen fühlen sich gleich zu mehreren Geschlechtsidentitäten hingezogen, das bedeutet aber nicht zu allen Geschlechtsidentitäten. Darunter fallen Bi- und Pansexualität.

sexuelle Identitäten

  • Queer: Wird der weitgefasste Begriff in Verbindung mit sexuellen Orientierungen genannt, sind damit alle nicht-heterosexuellen Orientierungen gemeint. Queer bezeichnet im Englischen Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen. Darunter fallen Schwule, Bisexuelle, Lesben, Interpersonen, Transpersonen, Pan- und Asexuelle, sowie BDSMler. Aber auch Heterosexuelle, die Polyamorie betreiben, gehören dazu.
  • Sapiosexuell: Diese Menschen finden Intelligenz anziehend, auch in sexueller Hinsicht. So steht der Geist und nicht der Körper im Vordergrund der Begierde.
  • Skoliosexuell: Diese Menschen fühlen sich zu Trans*-Menschen hingezogen oder zu Personen, die sich nicht in das binäre (also zweiteiliges) System aus Mann und Frau einordnen wollen. Genitalien und das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht sind nicht relevant.

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Beziehungformen – Lieben zusammen

Auch Beziehungen lassen sich, wie Geschlecht und sexuelle Orientierung verstehen, die je nach Partner oder veränderter Lebenssituation angepasst werden kann. So kann eine Person mit einem Partner monogam leben, in einer späteren Beziehung aber vielleicht lieber polyamoröse Beziehungen pflegen.

Beziehungsmodelle und Beziehungsformen auf einen Blick


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    • BDSM-Beziehungen: Bei BDSM-Beziehungen spielen Dominanz und Unterwerfung eine wichtige Rolle. Eine emotionale Komponente kann existieren, muss aber nicht. Es gibt auch reine „Spielbeziehungen“, die ausschließlich dazu dienen, zusammen die speziellen sexuellen Vorlieben auszuleben.
    • Ehe: Die Ehe ist eine gesetzlich geregelte Beziehung von zwei Menschen, die sich standesamtlich trauen ließen. Mit der Eheschließung gehen wirtschaftliche und rechtliche Pflichten und Rechte zwischen den Partnern einher. Die Ehe in Deutschland ist bislang nur heterosexuellen Paaren möglich. Für homosexuelle Paare besteht nur die Möglichkeit einer eingetragenen Partnerschaft, die nicht rechtlich gleichgestellt mit der Ehe ist.
    • Ghosting und Zombies: „Ghosting“ bezeichnet den Vorgang, bei dem die Person, die man gerade datet, sich einfach ohne Nachricht und Erklärung aus dem Staub macht. Auch auf Nachrichten und Anrufe reagiert diese nicht mehr. Es ist also als hätte man einen „Geist“ gedatet, der einfach verschwindet. Besonderes beim modernen Dating ist diese Verhaltensweise keine seltene. Im Zusammenhang mit dem Ghosting taucht immer häufiger auch der Begriff des „Zombies“ auf. Dies bezeichnet den „Ghost“, der plötzlich wieder aus der Versenkung auftaucht und sich meldet, um die Beziehung wieder aufzuwärmen.
    • Living apart together: LAT-Paare führen eine feste Beziehung, leben aber nicht im selben Haushalt. Dies kann ungewollt aufgrund der Jobsituation geschehen, die beide zwingt in unterschiedlichen Städten zu leben, also einer typischen Fernbeziehung oder aber freiwillig, weil beide ihren persönlichen Raum brauchen, um sich in einer Beziehung entfalten zu können.
    • Monogamie: In einer monogamen Partnerschaft führen zwei Menschen eine exklusive Beziehung, die körperliche und emotionale Untreue ausschließt.
    • Mingle: Eine Mingle-Beziehung schwankt zwischen einer festen Beziehung und einer lockeren Affaire ohne große Bindung. Eigentlich ist man Single, lebt aber dennoch mit einer anderen Person wie ein Pärchen zusammen. Erfahre mehr zum Mingle-sein in unserem Beitrag: Mingle.

alternative Beziehungsformen

  • Polyamory: Menschen, die polyamorös leben, können sich gleichzeitig in mehr als eine Person verlieben und sexuelle Beziehungen schließen. Die Polyamory wird in einer Beziehung oft auch als offene Beziehung bezeichnet.
  • Requiesoromantisch: Menschen sind requisoromantisch, wenn er oder sie keine romantische Anziehung mehr spürt. Zum Beispiel aufgrund von schlechten Erfahrungen in vorherigen romantischen Beziehungen, welche die Person mental und körperlich erschöpft hat.

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