Hodenkrebs-Früherkennung: So checkst Du Dich selbst!

Untersuchst Du Dich regelmäßig auf Hodenkrebs?

Hast Du gewusst: Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern*! Rund 4000 Neuerkrankungen werden jährlich allein in Deutschland gezählt. Am häufigsten erkranken Menschen zwischen dem 20. und dem 44. Lebensjahr. Anders als bei Menschen mit Vulva gibt es für Personen mit Penis aber keine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung für den Genitalbereich. Deshalb ist es so wichtig, regelmäßig selbst Hand anzulegen. Denn auch bei Hodenkrebs gilt – je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen!

Mache den Hodencheck: So funktioniert’s

Menschen zwischen 14 und 45 Jahren wird empfohlen, die Hoden einmal im Monat abzutasten. Und das geht am besten nach einer warmen Dusche oder einem Bad, wenn das Gewebe entspannt und gut durchblutet ist: Nutze dafür Daumen, Zeige- und Mittelfinger einer Hand. Lege sie auf jeden Hoden und rolle sanft darüber. Fühlt sich alles glatt und gleichmäßig an oder spürst Du vielleicht eine Verhärtung oder Auswölbung? Falls Du eine ungewöhnliche Stelle bemerkst, ist es ratsam, dies bei einer urologischen Untersuchung abklären zu lassen.

In diesem Video wird der Self-Check gut veranschaulicht:

Gut zu wissen: Manchmal kann man die Nebenhoden ertasten – diese schmiegen sich als Strang im oberen Bereich um die Hoden und können leicht mit einem möglichen Befund verwechselt werden. Wenn du unsicher bist, schadet es aber nie, ärztlichen Rat einzuholen.

Beim Selbst-Check solltest Du außerdem jeden Hoden in die hohle Hand nehmen und prüfen, ob er sich schwerer als sonst anfühlt. Dies könnte ein Zeichen für eine Veränderung sein. Auch bei Schwellungen und Schmerzen sowie einem Ziehen in den Hoden sollte abgeklärt werden, was dahintersteckt.

Das sind typische Risikofaktoren

Es gibt einige Faktoren, die Dein individuelles Hodenkrebs-Risiko erhöhen können. Dazu zählen:

  • Hodenhochstand in der Kindheit
  • Familienmitglieder sind an einseitigem Hodenkrebs erkrankt
  • Unfruchtbarkeit

Auch wer schon einmal einseitigen Hodenkrebs hatte, sollte gut auf sich achten, denn es ist möglich, dass sich auch im zweiten Hoden ein Tumor entwickelt. Wird der Krebs allerdings früh erkannt und behandelt, liegt die Heilungsquote nahezu bei 100 Prozent.

*Da die hier verwendeten Quellen von männlich gelesenen Personen sprechen, haben wir die Formulierung übernommen. Gemeint sind natürlich alle Menschen, die mit männlich gelesenen Geschlechtsorganen geboren wurden.

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