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Intersex: Person liegt seitwärts und blick in die Kamera
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Intersex: Zwischen den Geschlechtern?

26 Oktober 2026,

von

„Und, was wird’s – Junge oder Mädchen?“ Kaum eine Frage hören werdende Eltern öfter. Dabei passt die Antwort nicht für alle Menschen in eine dieser zwei Schubladen. Intersex – auf Deutsch meist Intergeschlechtlichkeit – beschreibt Körper, deren Geschlechtsmerkmale sich nicht eindeutig als „männlich“ oder „weiblich“ einordnen lassen.

Selten? Nicht so sehr, wie Du vielleicht denkst. Intergeschlechtliche Menschen gab es schon immer, sie waren nur lange unsichtbar. Passend zum Intersex Awareness Day am 26. Oktober erklären wir Dir, was hinter den Begriffen steckt, warum Sprache hier so wichtig ist und was Intersex mit Sex zu tun hat – beziehungsweise was nicht.

Inhaltsverzeichnis

Intersex, intersexuell, intergeschlechtlich, inter*: Welcher Begriff ist zeitgemäß?

Rund um Intersex schwirren viele Begriffe herum. Sie meinen oft dasselbe, klingen aber ganz unterschiedlich. Hier kommt Dein kleiner Wegweiser.

Intersex

Der englische Begriff ist international gebräuchlich und steht zum Beispiel für das „I“ in LGBTIQ*. Auch im Deutschen wird er immer häufiger genutzt.

Intersexuell / Intersexualität

Das ist der älteste deutsche Begriff. Geprägt hat ihn 1915 der Genetiker Richard Goldschmidt. Das Problem: „Intersexualität“ klingt nach Sexualität – also danach, wen jemand begehrt. Darum geht es aber gar nicht. Viele inter* Menschen lehnen den Begriff deshalb ab oder nutzen ihn nur noch selten.

Intergeschlechtlich / Intergeschlechtlichkeit

Dieser Begriff stammt aus der inter* Menschenrechtsbewegung und macht klar: Es geht um Geschlecht, nicht um Sexualität. Er gilt heute als respektvolle Standardbezeichnung. Der Bundesverband Intergeschlechtliche Menschen e. V. hieß früher „Intersexuelle Menschen e. V.“ und hat sich aus diesem Grund 2021 umbenannt.

Inter*

Inter* ist eine selbstgewählte Sammelbezeichnung aus der Community. Das Sternchen steht für die Vielfalt intergeschlechtlicher Körper und Lebensrealitäten. Du sprichst also zum Beispiel von „inter* Personen“.

Bezeichnungen, die Du nicht nutzen solltest

  • DSD steht in der Medizin für „Disorders“ oder „Differences of Sex Development“. Vor allem die Variante mit „Störung“ wird von inter* Selbstorganisationen als pathologisierend kritisiert. Im deutschen Recht heißt es „Varianten der Geschlechtsentwicklung“. Auch dieser Begriff ist umstritten: Verbände wie OII Germany kritisieren, dass er medizinisch definiert ist und rechtlicher Schutz damit an eine Diagnose geknüpft wird.
  • Zwitter war lange ein abwertendes Wort. Manche inter* Menschen haben es sich selbstbewusst zurückerobert. Wenn Du selbst nicht inter* bist, verwendest Du es aber besser nicht.

 

Faustregel: Im Zweifel „intergeschlechtlich“ oder „inter*“ sagen. Und wenn Du eine Person kennst: Nutz einfach den Begriff, den sie selbst für sich wählt.

Endogeschlechtlich oder dyadisch ist das Gegenstück zu intergeschlechtlich: So werden Menschen bezeichnet, deren Körper in die Norm „männlich“ oder „weiblich“ passt.

Was bedeutet Intersex?

Intersex bezeichnet Menschen, deren körperliche Geschlechtsmerkmale nicht in die medizinische Norm von „eindeutig männlich“ oder „eindeutig weiblich“ passen. Diese Merkmale sind angeboren.

Was zählt zu den Geschlechtsmerkmalen? Mehr, als man auf den ersten Blick vielleicht denkt:

  • Chromosomen: zum Beispiel XX, XY oder andere Kombinationen
  • Keimdrüsen: also Eierstöcke, Hoden oder Gewebe mit Anteilen von beidem
  • Hormone: wie viel Testosteron oder Östrogen der Körper bildet und wie er darauf reagiert
  • Genitalien: innere und äußere

Bei den meisten Menschen passen diese Ebenen zueinander. Bei intergeschlechtlichen Menschen weichen eine oder mehrere davon von der Norm ab. Wichtig: Intersex ist keine Krankheit, sondern eine von vielen natürlichen Variationen des menschlichen Körpers.

Wie häufig tritt Intergeschlechtlichkeit auf?

Ehrliche Antwort: Das weiß niemand genau. In Deutschland wird Intergeschlechtlichkeit nicht systematisch erfasst. Wie hoch die Zahlen ausfallen, hängt außerdem stark davon ab, welche Variationen man mitzählt.

Die Vereinten Nationen nennen eine Schätzung von bis zu 1,7 Prozent der Weltbevölkerung – ungefähr so viele Menschen, wie es Rothaarige gibt. Diese Zahl ist allerdings umstritten. Studien mit einer engeren Definition kommen auf deutlich niedrigere Werte. Fest steht: Intergeschlechtliche Menschen sind keine höchstseltene Ausnahmeerscheinung, sondern Teil unserer Gesellschaft.

Welche Formen von Intergeschlechtlichkeit gibt es?

Es gibt nicht „die“ Intergeschlechtlichkeit, sondern viele verschiedene Variationen. Manche betreffen die Chromosomen, etwa wenn statt XX oder XY ein anderer Chromosomensatz vorliegt. Andere betreffen die Hormone, zum Beispiel wenn der Körper nicht oder nur teilweise auf Testosteron reagiert.

Auch der Zeitpunkt, an dem jemand davon erfährt, ist sehr unterschiedlich:

  • Bei der Geburt: wenn die Genitalien nicht eindeutig zugeordnet werden können
  • In der Pubertät: wenn sich der Körper anders entwickelt als erwartet
  • Beim Kinderwunsch: wenn Untersuchungen etwas Überraschendes zeigen
  • Nie: Viele intergeschlechtliche Menschen wissen ihr Leben lang nicht davon.

 

Manche Variationen gehen mit gesundheitlichen Aspekten einher, die ärztlich begleitet werden sollten. Die Intergeschlechtlichkeit selbst ist aber nichts, was „repariert“ werden muss.

Übrigens: Nicht jede Person mit einer bestimmten medizinischen Diagnose bezeichnet sich selbst als inter*. Auch das ist eine persönliche Entscheidung.

Sex und Gender: Warum eine Intersex-Frau kein Widerspruch ist

Im Deutschen gibt es ein Wort für Geschlecht, wofür es im Englischen zwei gibt, die einen entscheidenden Unterschied haben:

  • Sex meint das körperliche Geschlecht: Chromosomen, Hormone, Keimdrüsen, Genitalien.
  • Gender meint die Geschlechtsidentität, also Dein inneres Wissen darüber, wer Du bist – und oft auch die Rolle, die Dir die Gesellschaft zuschreibt.

 

Intersex betrifft das körperliche Geschlecht. Über die Identität sagt es nichts aus. Deshalb ist es überhaupt kein Widerspruch, eine intergeschlechtliche Frau zu sein: Ihr Körper passt nicht in die medizinische Norm „weiblich“ – und trotzdem ist sie eine Frau, weil sie sich als solche fühlt.

Genauso gibt es intergeschlechtliche Männer und nicht-binäre inter* Personen. Manche inter* Menschen sind auch trans, etwa wenn das Geschlecht, das Ärzt*innen und Eltern bei der Geburt für sie ausgewählt haben, nicht zu ihrer Geschlechtsidentität passt.

Kurz sortiert:

  • Intersex betrifft den Körper (Sex).
  • Trans heißt: Die Identität (Gender) passt nicht zum bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht.
  • Nicht-binär beschreibt eine Identität (Gender) jenseits von „entweder Mann oder Frau“.
  • Sexuelle Orientierung beschreibt, wen Du begehrst – und ist noch mal ein ganz eigenes Thema.

 

Körper, Identität und Begehren sind also drei verschiedene Dinge. Und sie lassen sich ganz unterschiedlich kombinieren.

Kritik am Umgang: Warum frühkindliche OPs so umstritten sind

Jahrzehntelang galt in der Medizin – und teils bis heute: Uneindeutige Genitalien bei Babys werden möglichst früh „korrigiert“, damit das Kind eindeutig als Junge oder Mädchen aufwächst. Diese Eingriffe waren meist nicht lebensnotwendig. Sie sollten den Körper an eine Norm anpassen. Entschieden haben Ärzt*innen und Eltern – die Betroffenen selbst konnten als Babys oder Kleinkinder nicht mitreden.

Genau daran entzündet sich die Kritik:

  • Die Eingriffe sind meist nicht rückgängig zu machen. Was einmal operiert ist, bleibt.
  • Sie können schwere Folgen haben. Dazu zählen eingeschränkte Funktion der Genitalien, weniger sexuelles Empfinden und psychische Belastungen bis hin zu Traumata.
  • Die Identität ist bei Babys noch unbekannt. Ob das „gewählte“ Geschlecht später passt, weiß niemand.
  • Das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Ein Kind kann nicht selbst in einen Eingriff einwilligen, der sein ganzes Leben prägt.

Selbstvertretungen intergeschlechtlicher Menschen kritisieren diese Praxis seit den 1990er-Jahren als Menschenrechtsverletzung. Auch mehrere Ausschüsse der Vereinten Nationen haben solche Eingriffe so eingestuft und Deutschland zum Handeln aufgefordert.

Wie verbreitet war das? Eine Studie aus dem Jahr 2019 zählte zwischen 2005 und 2016 im Schnitt rund 1.870 „feminisierende“ oder „maskulinisierende“ Operationen pro Jahr an Kindern unter zehn Jahren in Deutschland. Teile der Ärzteschaft hielten dagegen, dass sich die Praxis durch neue medizinische Leitlinien bereits verändert habe.

Rechtliche Lage: Was gilt heute in Deutschland?

Inzwischen hat sich rechtlich einiges bewegt:

  • 2013: Kann ein Neugeborenes keinem der beiden Geschlechter zugeordnet werden, muss der Geschlechtseintrag offen bleiben.
  • 2017: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet, dass der Gesetzgeber neben „männlich“ und „weiblich“ eine weitere positive Option schaffen oder ganz auf den Geschlechtseintrag verzichten muss.
  • Ende 2018: Der Geschlechtseintrag „divers“ wird eingeführt.
  • Mai 2021: Das Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung tritt in Kraft. Behandlungen, die den Körper eines nicht einwilligungsfähigen Kindes allein an „männlich“ oder „weiblich“ angleichen sollen, sind seitdem verboten. Für andere operative Eingriffe an den Geschlechtsmerkmalen, die eine solche Angleichung zur Folge haben könnten, braucht es eine Genehmigung durch das Familiengericht – außer bei akuter Gefahr für Leben oder Gesundheit.
  • November 2024: Mit dem Selbstbestimmungsgesetz können auch inter* Personen ihren Geschlechtseintrag und Vornamen per Erklärung beim Standesamt ändern – ohne ärztliches Attest. Die Änderung muss drei Monate vorher angemeldet werden.

Ein wichtiger Fortschritt, für den inter* Menschen jahrzehntelang gekämpft haben. Perfekt ist das Gesetz von 2021 aus Sicht von Verbänden wie dem Bundesverband Intergeschlechtliche Menschen e. V. und dem LSVD⁺ aber nicht:

  • Es schützt nur Kinder mit der medizinischen Diagnose „Variante der Geschlechtsentwicklung“. Wer diese Diagnose nicht bekommt, fällt durchs Raster.
  • Es gibt kein zentrales Register, in dem solche Eingriffe dokumentiert werden.
  • Eingriffe im Ausland sind nicht klar geregelt.


In der Praxis? Laut OII Germany wird auch fünf Jahre nach Inkrafttreten weiter operiert. Eine juristische Auswertung von 40 Gerichtsentscheidungen ergab: In allen Fällen wurde der Eingriff genehmigt, mindestens 19 der Kinder waren jünger als drei Jahre. Die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung des Gesetzes war bis Mai 2026 fällig – vorgelegt wurde sie nach Angaben der Verbände bislang nicht.

Das Ziel bleibt klar: Intergeschlechtliche Menschen sollen selbst über ihren Körper entscheiden. Klingt selbstverständlich? Ist es leider bis heute nicht überall.

Intersex und Sex: Lust ohne Schubladen

Kurz und klar: Intersex sagt nichts darüber aus, wen jemand begehrt, wie viel Lust jemand hat oder welcher Sex sich gut anfühlt. Intergeschlechtliche Menschen haben genauso vielfältigen, aufregenden, zärtlichen oder wilden Sex wie alle anderen – oder eben gar keinen, wenn sie das nicht möchten.

Trotzdem kann das Thema Körper eine besondere Rolle spielen. Manche inter* Menschen hatten als Kind Eingriffe, die Narben hinterlassen oder das Empfinden verändert haben. Andere haben ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Körper.

Ein paar Gedanken, die für alle gelten – aber hier ganz besonders:

  • Entdecke Deinen Körper in Deinem Tempo. Solo-Sex ist eine wunderbare Möglichkeit, herauszufinden, welche Berührungen sich gut anfühlen. Sextoys, die nicht für eine bestimmte Anatomie gemacht sind, etwa Auflegevibratoren oder Massagestäbe, können dabei eine spannende Spielwiese sein.
  • Sex ist mehr als Penetration. Küssen, Streicheln, Massieren, Reiben: Lust hat viele Wege.
  • Redet miteinander. Was magst Du, was nicht, wo sind Grenzen? Offene Gespräche mit Deinem Babe sind die beste Basis für guten Sex.


Falls Dein Babe inter* ist?
Dann frag nach, statt Annahmen zu treffen. Wie viel Dein Babe über den eigenen Körper erzählen möchte, entscheidet die Person immer selbst. Lass Dir zeigen, was sich gut anfühlt. Und ganz wichtig: Dein Babe ist kein Forschungsobjekt und kein Fetisch, sondern ein Mensch mit eigenen Wünschen.

So gehst Du respektvoll mit inter* Menschen um

Respekt sollte eigentlich ganz einfach sein. Ein paar Grundregeln helfen trotzdem:

Keine Fragen zu Genitalien oder Diagnosen. Würdest Du jemanden aus Deinem Team oder Deine Nachber*innen fragen, wie es in der Unterhose aussieht? Eben.

Nutze die Selbstbezeichnung. Ob eine Person „inter*“, „intergeschlechtlich“ oder einfach „Frau“ sagt – sie entscheidet.

Kein Outing ohne Zustimmung. Ob und wem jemand von der eigenen Intergeschlechtlichkeit erzählt, ist allein die Entscheidung dieser Person. Wie Du gut reagierst, wenn sich jemand Dir anvertraut, liest Du in unserem Artikel zum Coming-out.

Nicht in einen Topf werfen. Inter* ist nicht dasselbe wie trans oder nicht-binär, auch wenn es Überschneidungen geben kann.

Sei ein Ally. und zwra nicht nur am Intersex Awareness Day (26. Oktober) oder am Intersex Day of Remembrance (8. November), sondern jeden Tag im Jahr. Wie das geht, erfährst Du im Artikel zu Allyship.

Mehr als zwei Schubladen

Körper sind vielfältig – und das ist gut so. Intersex ist kein Sonderfall, den man erklären oder „beheben“ muss, sondern ein Teil menschlicher Vielfalt. Je mehr wir darüber wissen, desto selbstverständlicher wird es.

Du möchtest tiefer einsteigen oder suchst Austausch? Anlaufstellen sind zum Beispiel der Bundesverband Intergeschlechtliche Menschen e. V., OII Germany oder das Queer Lexikon. Und wenn Du Lust hast, noch mehr über Geschlecht, Identität und Lust zu erfahren, stöber gern weiter in unserem Magazin.

Das Wichtigste in Kürze

  • Intersex bedeutet: Die angeborenen Geschlechtsmerkmale passen nicht in die Norm „männlich“ oder „weiblich“.
  • „Intergeschlechtlich“ und „inter*“ sind die respektvollen Begriffe, „intersexuell“ gilt als veraltet.
  • Intersex betrifft den Körper, nicht die Geschlechtsidentität oder die sexuelle Orientierung.
  • In Deutschland dürfen Eltern seit 2021 nicht mehr in Eingriffe einwilligen, die den Körper ihres Kindes nur an „männlich“ oder „weiblich“ angleichen sollen. Verbände kritisieren allerdings, dass trotzdem weiter operiert wird.
  • Ob und wie eine Person über ihre Intergeschlechtlichkeit spricht, entscheidet sie selbst.

Häufige Fragen zu Intersex

Ist Intersex eine Krankheit?

Nein. Intersex beschreibt natürliche Variationen der Geschlechtsmerkmale. Einzelne Variationen können gesundheitliche Aspekte mit sich bringen, die Intergeschlechtlichkeit selbst muss aber nicht „behandelt“ werden. In der Medizin werden viele Variationen allerdings weiterhin als Diagnosen geführt – inter* Verbände fordern, das zu ändern.

Beide Begriffe meinen dasselbe. „Intergeschlechtlich“ wird heute bevorzugt, weil „intersexuell“ fälschlich nach sexueller Orientierung klingt.

Ja. Intersex beschreibt den Körper, nicht die Identität. Viele inter* Menschen sind Frauen oder Männer, andere sind nicht-binär.

Das hängt von der jeweiligen Variation ab. Manche inter* Menschen können Kinder zeugen oder gebären, andere nicht.

In Deutschland stehen „männlich“, „weiblich“, „divers“ oder kein Eintrag zur Wahl. Seit dem Selbstbestimmungsgesetz reicht für eine Änderung eine Erklärung beim Standesamt.

Viele Menschen erfahren es zufällig, manche nie. Wenn Du Fragen zu Deinem Körper hast, können eine ärztliche Abklärung und eine Peer-Beratung von inter* Menschen für inter* Menschen weiterhelfen.

Geschrieben von
Lara Grimm
Autor*in
Sextoys, Datingtrends, LGBTQIA+ Themen: Autorin Lara liebt es, allem auf den Grund zu gehen, was die Herzen (und Betten) der Menschen bewegt.

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