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Erotische Geschichte: Der Sexarbeiter

27 März 2026,

von

Daniel steht vor der Tür, die Hand schon halb zum Klopfen erhoben, und merkt, dass er seinen Atem anhält. Er lässt sie wieder sinken, streicht sich unbewusst über das Hemd, als müsste er prüfen, ob alles noch sitzt. Er hat sich vorbereitet – nicht nur äußerlich. In den vergangenen Wochen hat er viel gelesen, geplant, sich sogar Sätze zurechtgelegt.

Dann klopft er an der schweren Haustür. Diese öffnet sich schneller, als er erwartet hat. Nick steht einfach da, barfuß und mit einem entspannten Lächeln, als hätte er gar nichts vorzubereiten gehabt. Sein Blick ist ruhig, direkt, ohne jede Hast. Daniel bringt das für einen Moment aus dem Konzept.

„Hi“, sagt Nick mit sanftem Blick.

„Hi.“ Daniel räuspert sich leicht und tritt ein. Die Wohnung ist warm, leise, nichts lenkt ab. Er legt seinen Mantel ordentlich über den Sessel im Flur, glättet den Stoff, nur um seine Hände zu beschäftigen. Nachdem beide in die Küche gehen, um sich etwas zu trinken zu holen, beginnt er zu sprechen.

Die Worte kommen wie geplant. Klar, sachlich, fast nüchtern. Was er möchte, wie er sich den Abend vorstellt, was für ihn funktioniert. Während er spricht, kommen leise Zweifel auf. Wirkt er wirklich so souverän, wie er rüberkommen möchte? Nick unterbricht ihn nicht. Er lehnt locker an der Küchenzeile, beobachtet ihn, ohne ihn zu fixieren. Als Daniel endet, entsteht eine kurze, dichte Stille.

„Was davon ist wirklich deins?“

Die Frage trifft ihn unvorbereitet. „Alles“, sagt Daniel wie aus der Pistole geschossen.

Nick stößt sich leicht ab und tritt näher. Nicht viel, aber genug, dass Daniel ihn deutlicher wahrnimmt – seine Körperwärme, die ruhige Art, wie er steht.

„Und was davon würde sich gerade gut anfühlen?“

Daniel öffnet den Mund, schließt ihn wieder. Sein Blick hält diesmal länger stand, bevor er ausweicht. Ein Atemzug.

„Ich wollte einfach… nicht unvorbereitet sein.“

Nick nickt, fast unmerklich. „Das bist du auch nicht.“ Eine kleine Pause. „Aber du bist neu darin.“

Daniel spürt, wie sich etwas in ihm zusammenzieht – und gleichzeitig löst. „Ja“, sagt er schließlich, leiser.

Die Ehrlichkeit hängt kurz zwischen ihnen. Nick hebt langsam die Hand und wartet.

Daniel schaut sie an, als müsste er die Geste erst verstehen. Dann legt er seine hinein. Seine Finger sind kühl, angespannt. Nick schließt seine Hand darum, ruhig, warm, ohne Druck. Ein ungewohnt intensiver Ruck durchfährt Daniels Körper.

„Du musst hier nichts leisten“, sagt Nick leise.

Daniel nickt, aber diesmal braucht es einen Moment, bis der Satz wirklich ankommt. Seine Schultern sinken ein Stück. Sein Atem wird hörbarer. Als Nick näher tritt, reagiert Daniels Körper sofort. Ein kurzer Reflex, ein Anspannen, das er nicht ganz kontrollieren kann. Noch auf dem Weg zur Wohnung hatte er Angst gehabt, dass sein Schwanz vor Aufregung nicht mitspielen würde. Die Sorge hat ihm Nick mit seiner warmen Art schon mal genommen.

Das Warm-up

Die ersten Berührungen sind kaum mehr als ein sanftes Streifen. Stoff an Stoff, darunter die ausstrahlende Wärme. Dann legt Nick seine Hand an Daniels Nacken. „Das magst du also?“, fragt Nick leise, als er das sachte Stöhnen hört. Dass sie sich nicht küssen würden, hatten beide schon vorher per Text geklärt. Daniels Hände wandern von Nicks festen Armen zu seinen Schultern. Dort greift er fester, als er es geplant hatte. Sein Atem wird unruhiger und tiefer.

Nick spürt Daniels Aufregung weichen. Seine Hand bewegt sich langsam über Daniels Rücken, zieht ihn näher, bis kein Abstand mehr bleibt. Beiden gefällt die Nähe und sie zeigen es sich mit einem tiefen, dunklen Blick.

„Du stehst also auf Dirty Talk, ja? Dann zieh dich aus – ich will deinen geilen Arsch sehen.“

Daniel lächelt ihn an und gehorcht. Beim Entkleiden umfasst er auch sein pralles Stück und lässt die Hand ein paar Mal auf und ab gleiten.

„Das machst du gut“, raunt Nick, als er seine Hose öffnet und Daniel seine Lust zeigt.

„Hast du schon mal einen so großen Schwanz gelutscht?“

Daniel schüttelt den Kopf, als er vor Nick auf die Knie geht. Seine Lippen umschließen vorsichtig die Eichel, während seine Zunge zu spielen beginnt.

„Das fühlt sich geil an, nimm ihn tiefer in den Mund“, befiehlt Nick sanft, weil er weiß, dass es Daniels Wunsch ist.

Dirty Talk beim Sex

Als sie schließlich im Bett landen, ist die Spannung aufgeladen. In Daniels Blick ist keine Unsicherheit mehr, er fordert sich nun ein, was sie gemeinsam vereinbart haben. Auf dem Rücken liegend und mit angewinkelten Beinen präsentiert er sich Nick, der Gleitgel und Kondom aus einem Korb neben dem Bett holt. „Ich habe richtig Bock in dich reinzustoßen, darf ich?“

Daniel nickt willig und massiert sich dabei selbst. Mit seinen Fingern verteilt er das Gleitgel, das Nick auf sein Loch träufelt.

„Du weißt ganz genau, wie du es dir schön machst, hm?“, sagt Nick lächelnd, während er dabei zuschaut.

„Komm her zu mir, ich weiß, wie es noch schöner wird“, fordert Daniel.

Als der Penis langsam Stück für Stück eindringt, stöhnt Daniel unweigerlich auf. So intensiv hatte er sich sein erstes Mal mit einem anderen immer vorgestellt.

„Alles gut?“, fragt Nick und holt sich ein Nicken ab. „Dann würde ich dich jetzt gern ficken.“

„Oh mein Gott, ja …“, entfährt es Daniel.

Aus einem langsamen Rein und Raus wird ein immer schnellerer und härterer Ritt, den beide genießen. Ihre Blicke treffen sich immer wieder und Nick spürt, dass Daniel sich einen weiteren Wunsch erfüllen möchte.

„Du willst, dass ich in dir komme?“

Daniel nickt hastig: „Ich will sehen, wie sehr du meinen Arsch genießt.“

„Nichts lieber als das!“, lacht Nick und legt beim Tempo nach – schon einen kurzen Moment später krallt er sich in Daniels Oberschenkeln fest und spritzt heftig in ihm ab.

„Mein Gott, wie geil.“

Danach liegen sie nebeneinander. Der Raum ist still, nur ihr Atem füllt ihn. Daniel spürt noch die Wärme auf seiner Haut. Er starrt einen Moment an die Decke, dann dreht er den Kopf.

„Ich dachte, ich wäre nervöser danach.“

Nick liegt auf der Seite, stützt den Kopf leicht ab. „Bist du aber nicht.“

Daniel schüttelt langsam den Kopf. Ein fast ungläubiges Lächeln zieht über sein Gesicht.

„Wir haben ja noch den ganzen Abend zusammen und du hast noch ein paar Punkte auf deiner Wishlist. Wie wäre es, wenn wir uns noch was zu trinken holen und im Wohnzimmer weitermachen …?“

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(Bild: Aaron Barrera/Unsplash)

Geschrieben von
Tina Baum
Autorin
Tina arbeitet seit 2017 als freie Autorin für das AMORELIE Magazin.

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