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Sextoys für Männer: 5 Gründe, weshalb Du sie beim Masturbieren nutzen solltest

20 Mai 2026,

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„Wozu denn ein Sextoy? Ich brauche nur meine Hand.“ Kommt Dir bekannt vor? Mit dieser Auffassung bist Du nicht alleine. Viele Männer denken beim Thema Sextoys sofort an Produkte für andere, aber nicht (primär) für sich selbst. Das zeigt auch der AMORELIE Sexreport*: Nur 25 % der Männer, die Sextoys besitzen, benutzen diese nur für sich selbst. Bei 41 % der Befragten kommen Toys sowohl beim Solo als auch mit Partner*in zum Einsatz und 34 % nutzen sie sogar ausschließlich mit ihrem Babe. Zum Vergleich: Bei den Frauen sind es nur 12 %, die ihre Toys gar nie alleine benutzen.  

Klar, die Hand erledigt den Job zuverlässig, aber es gibt gute Gründe, auch mal ein Sextoy beim Masturbieren zu nutzen – auch für Männer beziehungsweise Personen mit Penis. Dein Handwerk muss nicht immer ein DIY-Job sein: Manchmal kann der richtige Handlanger den entscheidenden Unterschied machen. Hier erfährst Du, weshalb und welche Toys sich für welche Selfcare besonders gut eignen. 

1. Saugen, auf Knopfdruck wärmen, vibrieren – kannst Du das von Hand?

Bei aller Fingerfertigkeit: Es gibt gewisse Dinge, die Deine Hand einfach nicht hinkriegt. Beispielsweise einen Blowjob simulieren, wie es Masturbatoren können. Sie üben gleichmäßigen Druck über die gesamte Länge des Penis aus und haben eine gerippte Innenstruktur, die weicher ist als Deine Handinnenflächen. Einige Hightech-Modelle haben sogar Saug- und Wärmefunktionen für ein noch realistischeres Erlebnis. Außerdem gibt es Masturbatoren, die die Eichel gezielt mit verschiedenen Reizen stimulieren.  

Auch Prostata-Stimulation mit einem Toy fühlt sich ganz anders an, als mit Deinem Finger – und ist zudem auch einfacher, weil Du Dich dank des Toys nicht verrenken musst und beide Hände frei hast. Wenn Du also neugierig bist und Lust auf neue Gefühle hast, dann ist ein Sextoy für Männer Dein perfekter Begleiter auf Deiner Sexpedition zu neuen Höhepunkten. 

2. Zeit nehmen und länger befriedigt fühlen

Einfach mal schnell Druck ablassen, um sich danach besser zu fühlen? Total verständlich: Die Entspannung nach einem Orgasmus tut einfach gut! Viele nutzen Selbstbefriedigung zur Selfcare: Jeder dritte Mann gab in unserem Sexreport* an, zu masturbieren, um sich danach besser zu fühlen (bei den Frauen sind es übrigens genauso viele). Aber Hand aus der Hose und aufs Herz: Wie oft nimmst Du Dir beim Masturbieren wirklich Zeit für Dich? Ohne Zeitdruck und Ziel im Blick, sondern um zu genießen und Dir was Gutes zu tun?   

Genau da kommen Sextoys ins Spiel. Sie bringen oft von selbst etwas Entschleunigung rein: Du holst sie hervor, probierst mehr aus, was sich gut anfühlt, und experimentierst vielleicht auch mal mit anderen Spielarten, statt reflexartig die altbekannten Handgriffe anzuwenden. Und Druck wird auch abgebaut, wenn Du Dir Zeit lässt, versprochen! Vielleicht sogar nachhaltiger: Weil Du Dich bewusst um Dich gekümmert hast, richtig abgeschaltet und dabei mehr herausgeholt hast. Achtsames Masturbieren kann befriedigender sein als ein Solo-Sprint. Für einen guten Handjob braucht es Dich nicht im Vollzeitpensum – lass einfach mal ein Toy für Dich arbeiten, während Du Dich zurücklehnst und genießt.

3. Durchhaltevermögen steigern und mit Mega-Orgasmen belohnt werden

Ein Penisring klingt im ersten Moment vielleicht nach einem ungewohnten Toy fürs Solo – aber er kann auch beim Masturbieren zu intensiverem Spaß verhelfen. Dieses Toy verlangsamt den Blutabfluss aus dem erigierten Penis, was nicht nur die Erektion intensivieren kann, sondern auch das Durchhaltevermögen steigern. Weshalb das auch beim Solo-Sex spannend sein kann? Du übst Dich in mehr Kontrolle, verlängerst Deinen Genuss und wirst belohnt mit einem besonders intensiven Höhepunkt 

Vibrierende Penisringe sind zudem eine gute Einstiegshilfe für Toy-Newbies, weil Du sie auch wie einen Fingervibrator nutzen und experimentieren kannst. Führe einfach den vibrierenden Teil an erogene Zonen wie Eichel, Frenulum oder den Damm, um zu spüren, wie sich die Vibrationen da anfühlen. 

4. Entdecke Dich – in Deinem Tempo, ohne Erwartungsdruck von anderen

Neue Toys auszuprobieren, ist alleine einfach entspannter. Niemand, der zuschaut. Kein Erwartungsdruck. Keine Angst, nicht zu performen. Nur Du, Dein Körper und die Möglichkeit, in aller Ruhe herauszufinden, was Dir gefällt (und was vielleicht doch nicht so Deins ist). Beim Masturbieren darfst Du einfach neugierig sein, ausprobieren, pausieren, nach Deiner Lust und Laune.  

Besonders bei Prostata- und Anal-Toys ist die Hemmschwelle oft etwas höher. Viele fürchten sich bei Toys, die anal eingeführt werden, vor Gerüchen oder davor, dass beim Entfernen was mitkommt. Dich erstmal alleine an Analplay heranzutasten, kann Dir helfen, diesen ganz besonderen Reiz selbstbewusster zu genießen – vielleicht später auch mal mit Deinem Babe zusammen? Damit wären wir auch schon beim letzten Grund für Sextoys beim Solo.

5. Inspiration für den Paar-Sex

Wer beim Masturbieren herausfindet, was dem eigenen Körper gefällt, bringt dieses Wissen auch ins Bett mit anderen und das hat nur Vorteile! Alleine das Gespräch darüber, kann schon ein echtes Turn-on sein für Euch beide, bevor ihr es überhaupt zusammen ausprobiert. Und wer weiß, vielleicht wird Deine Entdeckung schon bald zum Lieblings-Toy von Euch beiden? 

Fazit: Toys sind Deine (In)Team-Player, ob beim Solo-Game oder im Doppelspiel

Sextoys für Männer sind kein Zeichen dafür, dass irgendetwas fehlt, im Gegenteil! Sie sind ein Upgrade für intensiveres Gefühl, mehr Bewusstsein, mehr Kontrolle und mehr Entdeckungsfreude. Ob Masturbator, Penisring, Analplug oder Prostata-Toy: Der Einstieg ist oft leichter als gedacht, wenn man(n) sich erstmal traut. Na, bereit, Deinen Spaß selbst in die Hand zu nehmen und es auszuprobieren? 

(Bild: COSMOPOLITANO Model / Unsplash)

*AMORELIE Sexreport 2026, repräsentative Onlinebefragung in Deutschland, Österreich, der Schweiz (n=2108) in Zusammenarbeit mit Trend Research.

Geschrieben von
Lara Grimm
Autor*in
Sextoys, Datingtrends, LGBTQIA+ Themen: Autorin Lara liebt es, allem auf den Grund zu gehen, was die Herzen (und Betten) der Menschen bewegt.

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