(Bild: We-Vibe Wow Tech/Unsplash)
Erlebt man mit Dir eher Blümchensex oder Fetisch-Spielchen? Mit der Selbsteinschätzung klappt es manchmal nicht ganz so gut. Dieses Quiz verrät Dir, ob Du eher „kinky“ oder „vanilla“ bist.
Welcher Typ bist Du?
Für jedes „Trifft zu“ bekommst Du einen Punkt. Deine Punktzahl zeigt Dir, wo Du gerade stehst – und das kann sich jederzeit ändern.
0–3 Punkte: Pure Vanilla
Du magst es zärtlich, vertraut und ohne große Inszenierung – und das ist wunderbar. Vanilla ist nicht langweilig, sondern eine Vorliebe wie jede andere. Wichtig ist nur, dass Du Dich mit Deinem Sex wohlfühlst. Falls Dich doch mal die Neugier packt: Eine Augenbinde oder ein Gespräch über Fantasien sind ganz sanfte erste Schritte. Kein Muss, nur eine Einladung.
4–7 Punkte: Vanilla mit Topping
Deine Basis ist Vanilla, aber ab und zu darf es ein bisschen mehr sein: ein fester Griff, ein Spiel mit verbundenen Augen, ein Kopfkino, das Dich selbst überrascht. Du bist neugierig – und das ist der beste Ausgangspunkt. Probier in Deinem Tempo aus, was Dich reizt, und sprich vorher mit Deinem Babe darüber. Eine Ja-Nein-Vielleicht-Liste hilft Euch, Wünsche und Grenzen zu sortieren.
8–11 Punkte: Soft-Kink-Fan
Fesseln, Augenbinde, Rollenspiel: Du hast schon einiges ausprobiert und weißt, dass Dich Macht- und Sinnesspiele anmachen. Die Basics wie Safewords und Absprachen hast Du drauf. Jetzt kannst Du Deine Vorlieben weiter erkunden: Wo stehst Du zwischen Dom und Sub? Welche Reize dürfen intensiver werden? Plant nach intensiven Sessions bewusst Aftercare ein, damit Ihr Euch beide gut aufgehoben fühlt.
12–14 Punkte: Kink-Profi
Kink ist ein fester Teil Deiner Sexualität, und Du gehst bewusst und verantwortungsvoll damit um. Du kennst Deine Rolle, sprichst Grenzen offen an und weißt, wie wichtig Aftercare ist. Vielleicht kennst Du sogar schon die Community. Unser Tipp: Bleib neugierig und mach regelmäßig Check-ins mit Deinem Babe – denn auch nach Jahren verändern sich Wünsche und Grenzen.
Gut zu wissen: die Hintergründe zu den Quizfragen
Fantasien rund um Hingabe und Kontrolle gehören zu den häufigsten sexuellen Fantasien überhaupt. Eine Fantasie ist aber kein Auftrag: Viele genießen ihr Kopfkino, ohne es je umsetzen zu wollen.
Eine Augenbinde ist das einfachste Kink-Toy überhaupt. Wer nichts sieht, spürt jede Berührung intensiver – ein idealer Einstieg ins Soft-BDSM.
Im Kink gilt: erst reden, dann spielen. Auch kleine Dinge wie Festhalten oder ein Klaps sind schöner, wenn sie vorher abgesprochen sind. Ein kurzes „Magst Du das?“ reicht oft schon.
Erotische Geschichten sind ein guter Weg, herauszufinden, was Dich anmacht – ganz ohne Druck, etwas davon ausprobieren zu müssen.
Wenn Dir die Worte fehlen, hilft eine Ja-Nein-Vielleicht-Liste. Ihr kreuzt jeweils für Euch an, was Ihr mögt, was nicht und was vielleicht, und vergleicht dann.
Vanilla heißt nicht langweilig, und kinky heißt nicht extrem. Die meisten Menschen bewegen sich irgendwo dazwischen – und dürfen dort auch bleiben.
Beim Ampelsystem heißt „Grün“: alles gut. „Gelb“: langsamer oder kurz Pause. „Rot“: sofort stopp. Für Momente ohne Worte eignet sich ein Gegenstand, den man fallen lässt, oder dreimaliges Klopfen.
Für den Einstieg eignen sich gepolsterte Fesseln besser als Metallhandschellen, die bei längerem Tragen auf Nerven drücken können. Und bei jeder Fesselung gehört eine Sicherheitsschere in Griffweite.
Du musst Dich nicht festlegen. Viele Menschen entdecken ihre Vorlieben erst beim Ausprobieren – und manche genießen beide Seiten.
Kink ist nicht automatisch Schmerz. Beim Sensation Play geht es darum, mit Empfindungen zu spielen – mal zart, mal intensiv. Eine Skala von 1 bis 10 hilft, die Intensität abzustimmen.
Aftercare ist die Fürsorge nach dem Spiel: Kuscheln, Wasser, eine Decke, reden. Stunden oder Tage später kann ein emotionales Tief kommen, der sogenannte Sub Drop – auch bei der dominanten Person (Top Drop).
Dom übernimmt die Führung, Sub gibt sie ab, Switches genießen beide Seiten. Übrigens: Die Person, die sich unterwirft, setzt die Grenzen – und hat damit oft mehr Kontrolle, als es von außen aussieht.
Wünsche und Grenzen verändern sich. Gerade wer schon viel Erfahrung hat, profitiert von regelmäßigen Check-ins – auch mit einem langjährigen Babe.
Ein BDSM-Stammtisch ist ein lockeres Treffen, meist in einem ganz normalen Café oder Restaurant. Dort wird geredet, nicht gespielt – ohne Dresscode.
4 Responses
ich würde alles ausprobieren vielleicht gefällt es ein ja doch
Das würde ich jetzt gern wissen
Mir wird kein Ergebnis angezeigt. Hab den Testjetzt schon mehrmals gemacht.
Hi Lucas, wir haben das Quiz überarbeitet und aktualisiert. Die Auswertung sollte dir jetzt ein noch besseres Bild darüber verschaffen, wie es um Deine Kinkiness steht. Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂