Podcast meets Magazin: Jennis ultimative Anleitung zum Squirten

Illustration: Joshua Buchheim

Squirting ist in aller Munde – und das kann man in manchen Fällen auch wörtlich nehmen. Beim Squirten spritzen Frauen durch gezielte Stimulation des G-Punktes ab. Für viele ist das ein Gefühl von Emanzipation, war das Abspritzen doch eigentlich etwas, das nur Menschen mit Penis vorbehalten war. Kein Wunder, dass Squirting auch ein Thema in unserem Sex-Podcast ist. Und ich gehe sogar so weit und sage, dass jede Frau abspritzen kann: mit meiner ultimativen Anleitung zum Squirten!

Was ist denn eigentlich Squirting?

Wenn Ihr es nicht erwarten könnt zu squirten, dann überspringt diesen Teil. Wenn Ihr Euch fragt, was es mit dem Hype ums Squirten auf sich hat: Damit sind wir schon zu zweit. In der letzten Zeit treffe ich beim Dating immer häufiger auf Typen, die es ziemlich geil finden, wenn Frauen beim Sex squirten. Das hat mich neugierig gemacht, und ich habe mich gefragt, was genau daran so erregend ist und ob jede squirten kann. Mehr dazu erfahrt Ihr in dieser Episode:

“Squirt” kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie “herausspritzen”. Das beschreibt ziemlich gut, was da eigentlich im Körper passiert. Dennoch ist sich die Wissenschaft noch nicht zu hundert Prozent einig, woraus die Squirting-Flüssigkeit besteht bzw. wo sie herkommt. Hier gibt es eindeutig Forschungsbedarf.

Man weiß zumindest folgendes: Durch die Stimulation des G-Punktes füllt sich die sogenannte Skene-Drüse mit einem Sekret, das als weibliches Ejakulat bekannt ist. Dieses besteht unter anderem aus Calcium, Glukose, dem Hormon Serotonin und saurer Prostata-Phoshatase und sieht aus wie wässrige Milch. Das Sekret ist im Hinblick auf die Zusammensetzung der männlichen Spermaflüssigkeit ähnlich. Beim Squirten hat man also quasi eine Art Samenerguss. Verrückt! Das Sekret ist allerdings nur ein Teil der Flüssigkeit, die beim Squirten heraus spritzt oder läuft. Die eigentliche Flüssigkeit kommt in Stößen aus der Blase und ähnelt verdünntem Urin.

Und jetzt seid Ihr dran!

Während die Wissenschaft weiterhin dieses besondere Phänomen untersucht, sage ich: Nutzt die Zeit und squirtet, was das Zeug hält. Ich erlebe beim Squirten ein Gefühl von Freiheit, dem Loslassen von Normen, Gedanken und Sorgen – und ein intensives Vertrauen zu der Person, die mich zum Squirten bringt. Und das bin entweder ich selbst oder mein Sexpartner.

Aber bevor ich Euch nun endlich die Anleitung verrate, möchte ich noch eines sagen: Ihr müsst nicht squirten, wenn Ihr Euch damit unwohl fühlt. Und vielleicht klappt es auch nicht direkt beim ersten Mal, was in Ordnung ist, denn man muss nicht nur die richtigen Stimulationspunkte in seinem eigenen Körper finden, sondern auch den Kopf ausschalten können. Also seht es doch einfach als tolle Möglichkeit, Euch selbst näher zu kommen und eine intime Verbindung zu Eurem Körper aufzubauen. Ob Ihr squirtet oder nicht, sagt nichts über Euer Lustempfinden oder Euren Wert aus. Sex und damit auch Squirting ist genauso individuell wie Ihr.

Squirten in fünf Phasen

Kreiere Deinen sexy Safe Space:

Illustration: Joshua Buchheim

Was macht Dich an?

Illustration: Joshua Buchheim

Gehe auf die Suche nach Deinem G-Punkt:

Illustration: Joshua Buchheim

Auf welche Stimulationsarten reagiert Dein G-Punkt?

Illustration: Joshua Buchheim

3, 2, 1 …. Lass los!

Illustration: Joshua Buchheim

Und denkt dran: Es ist kein Muss zu squirten, aber genießt diesen besonderen Moment, wenn er kommt. Enjoy!

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