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Paar im Campervan
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Erotische Sommergeschichte: Sex auf dem Campingplatz

24 August 2026,

von

Der letzte freie Stellplatz lag am Rand des Campingplatzes, eingeklemmt zwischen einem weißen Wohnmobil und einem dunkelgrünen Bulli. Nicht gerade idyllisch, aber nach acht Stunden auf der Straße waren Nora und Ben einfach nur froh, überhaupt noch irgendwo untergekommen zu sein.

„Für eine Nacht wird‘s schon reichen“, sagte Ben und stellte den Motor ab.

Nora löste den Gurt und beugte sich zu ihm. „Für eine Nacht reichen mir ungefähr zwei Quadratmeter, etwas zu essen und du.“

„Die Reihenfolge verletzt mich ein bisschen.“

Sie küsste ihn kurz. „Mach du mal den Grill an.“

Wenig später standen sie mit nackten Füßen auf dem noch warmen Rasen. Ben kümmerte sich um den kleinen Campinggrill, während Nora zwei Bier aus dem Kühlschrank aus dem Van holte. Es war schwül, die Luft schwer vom Geruch nach Sommer, Holzkohle und ihrer nach Pfirsich duftenden Sonnencreme. Nora trug eine Shorts und ihr flatterndes Leinenhemd über dem Bikini-Top. Jedes Mal, wenn sie sich zum Tischdecken über ihn beugte, wanderte Bens Blick unweigerlich in ihren Ausschnitt.

„Konzentrier dich auf das Essen“, sagte sie, ohne sich umzudrehen. Er wusste, dass sie gerade grinsen musste. Sie liebten es, miteinander zu flirten und zu teasen.

Vom Regen überrascht

Das erste Donnern kam aus der Ferne. Kurz darauf fielen dicke Tropfen auf den Campingtisch. Ben sah nach oben.

„Das zieht vorbei.“

Im nächsten Moment öffnete der Himmel sämtliche Schleusen.

Nora quietschte auf, Ben fluchte, und gemeinsam versuchten sie, Grillgut, Teller, Bier und ein paar andere verstreute Habseligkeiten gleichzeitig in Sicherheit zu bringen. Als die Tür des Campervans endlich hinter ihnen zufiel, waren beide vollkommen durchnässt. Noras Hemd klebte jetzt ganz an ihrem Körper, ihre Haare tropften auf die Schultern. Ben stellte die geretteten Teller ab, sagte aber nichts. Sein Blick glitt langsam über sie.

„Was?“, fragte sie.

„Du solltest das ausziehen.“

„Rein aus gesundheitlichen Gründen?“

„Selbstverständlich. Willst du etwa auf unserem Roadtrip krank werden?“

Er trat näher und legte seine Finger an ihren Schultern unter das Leinenhemd. Er schob es langsam von ihren Armen und es platschte neben sie auf den Boden. Seine Finger strichen über ihren Bauch, ihre Rippen, bis Nora sich umdrehte und ihn den Knoten des Triangel-BHs öffnen ließ.

„Danke, das auch. Siehst du? Klatschnass.“

Ben drehte sie wieder zu sich, betrachtete mit Ehrfurcht und Liebe ihre Brüste und küsste sie. Nora griff in sein feuchtes Haar und zog ihn näher. Über ihnen trommelte der Regen auf das Dach, doch im Camper hörte sie vor allem seinen Atem.

Seine Lippen wanderten über ihren Hals. Nora legte den Kopf zurück, während seine Hände über ihre Taille und unter den Bund ihrer Shorts glitten. Sie drängte sich ihm entgegen.

„Die muss auch weg“, murmelte er.

„Ja, Herr Doktor.“

Nora öffnete den Knopf selbst. Ben zog ihr die nasse Hose über die Hüften, ging dabei vor ihr in die Knie und ließ sich auffallend viel Zeit. Seine Lippen streiften ihren Bauch, dann die Innenseite ihres Oberschenkels. Nora sog scharf die Luft ein und stützte sich an der kleinen Küchenzeile ab.

„Ben.“

Er sah zu ihr auf. „Ja?“

„Ich muss dich bitten, dich ebenfalls auszuziehen. Ich sehe da eine ziemliche Schwellung.“

Sex auf dem Campingplatz

Sie zog ihn hoch, öffnete sein Hemd und küsste die Regentropfen von seiner Brust. Ihre Hände glitten tiefer, öffneten den Knopf der Hose und den Reißverschluss. Ihre Augen wurden größer.

Ben bemerkte ihren Blick, fasste Nora an der Hüfte und führte sie rückwärts zum gemütlichen Bett im Hinterteil des Vans. Sie ließ sich auf die Matratze sinken und zog ihn mit sich. Nora schlang die Beine um ihn. Seine Hand glitt langsam über ihren Körper. Er kannte jeden Ort, an dem sie empfindlich war, und er ließ sich trotzdem Zeit, als würde er sie zum ersten Mal entdecken. Ben liebte es, sie zu lecken und zu schmecken – und Nora genoss es besonders, wenn sie sich auf sein Gesicht setzen konnte.

Doch Nora wollte mehr – sie erhob sich von Bens Gesicht, das vor Lust glänzte. Ihre Hände griffen nach hinten und spürten, dass auch er bereit war. Langsam rutschte sie mit ihrem Schoß hinunter und ließ ihn in sich hineingleiten. Der Camper schwankte kaum merklich mit ihren Bewegungen. Ben hielt ihre Hüften, erst sanft, dann fester, als ihr Rhythmus schneller wurde. Nora beugte sich zu ihm hinunter, küsste ihn und vergrub ein Stöhnen an seinem Hals.

Der Regen wurde leiser, während sie sich dem Höhepunkt entgegen bewegten. Mit festen Stößen, immer härter – bis Nora Bens orgasmisches Stöhnen erkannte.

Die Scheiben waren mittlerweile beschlagen und das Abendessen kalt. Nora hatte gerade den Kopf auf Bens Brust gelegt, als es von draußen dreimal gegen die Seitenwand klopfte.

„Nur zur Info“, rief eine Männerstimme vom Nachbarplatz, „euer Camper ist nicht schallisoliert.“

Nora erstarrte und zog sich die Decke über das Gesicht. Ben presste die Lippen zusammen, konnte das Lachen aber nicht zurückhalten.

„Gut, dass wir morgen weiterfahren“, flüsterte er.

„Jetzt ist’s auch egal. Leckst du mich noch mal?“

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(Bild: Jonathan Borba/Unsplash)

Geschrieben von
Tina Baum
Autorin
Tina arbeitet seit 2017 als freie Autorin für das AMORELIE Magazin.

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