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Die Libido – ein Spiegel Deiner Selbst

27 Juni 2023,

von

Für viele weiblich gelesene Personen ist die Libido ein heikles Thema. Schauen wir auf unser hektisches Leben voller Verpflichtungen und einem Stresspegel, der nicht selten durch die Decke schießt, ist es kein Wunder, dass Sex oftmals auf unserer Prio-Liste ganz weit runterrutscht. Aber genau das ist die Krux am Problem.

Wie Yin und Yang: Gesundheit und Libido

Eines direkt vorweg: Die weibliche Gesundheit ist eng verknüpft mit der Libido. Ernährung, Bewegung, Stress, hormonelles Ungleichgewicht, you name it – all das sind Faktoren, die das körperliche und seelische Wohlbefinden beeinflussen können. Dass also sexuelle Lust, oder oftmals Unlust, auch mit dem eigenen Lebensstil und dem Stellenwert der Selbstfürsorge zusammenhängt, darf also nicht allzu sehr verwundern.

Immer ein Thema: Selbstliebe

Für einige mag es vielleicht inzwischen wie eine Floskel klingen, aber Selflove ist das A und O für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Studien haben das immer wieder gezeigt. Wer also denkt, dass Sexualität nur etwas Körperliches ist, irrt gewaltig. Sexualität verbindet uns nämlich auch auf spirituelle Weise mit uns selbst. Sich Zeit zu nehmen, um den eigenen Körper zu erforschen und sexuellen Bedürfnissen nachzugehen, kann unglaublich befreiend sein. Tatsächlich ist die Masturbation eine der effektivsten Methoden, dem Geist und Körper etwas Gutes zu tun. Kurzum: Selbstbefriedigung ist auch eine Form der Selbstfürsorge.

Das macht Selbstbefriedigung mit uns

Bei der Masturbation wird Oxytocin freigesetzt, das manchmal auch als „Kuschelhormon“ bezeichnet wird und zu den Glückshormonen gehört. Dieser Botenstoff trägt dazu bei, den Stresspegel zu senken und Gefühle der Entspannung und Zufriedenheit zu steigern. Selbstbefriedigung kann aber noch mehr. So wird etwa dabei die Beckenbodenmuskulatur gestärkt, was das sexuelle Vergnügen bei Männern und Frauen gleichermaßen erhöhen kann. Ein starker Beckenboden wirkt sich zudem positiv auf die allgemeine Blasenkontrolle aus. Forscher fanden auch heraus, dass Masturbation Menstruationsbeschwerden lindern und das Selbstwertgefühl steigern kann. Es gibt also viele gute Gründe, den sexuellen Anschluss nicht zu verlieren …

(Bild: Sydney Sims / Unsplash)

Geschrieben von
Anna-Lena Sgier
Autor*in

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