Sperma schlucken oder spucken?

Das ist hier die große Frage! Du hast Lust Sperma zu schlucken oder willst es Deinem Partner zuliebe machen, um ihm diese Fantasie zu erfüllen und weißt nicht genau, wie Du vorgehen sollst? Dann haben wir hier für Dich passende Einsteiger-Tipps zum Ausprobieren.

Sperma schlucken – das erste Mal

Es gilt, Du musst nicht schlucken wenn Du nicht willst, nur weil Dein Partner es will. Hast Du absolut keine Lust, dann brauchst Du es natürlich auch nicht zu tun. Für alle, die neugierig sind und es gerne ausprobieren möchten, folgt jetzt eine Anleitung, wie Ihr Euch an das Thema Sperma schlucken langsam herantasten könnt.

  1. Kommunikation ist das A und O! Sprecht vorab mit Eurem Partner über das Thema. Besteht der Wunsch auf seiner Seite aus und Ihr habt Bedenken, dann teilt diese mit. So könnt Ihr miteinander herausfinden, ob es absolut nicht geht oder ob Ihr Euch gemeinsam an das Thema rantasten könnt. Alternativ könnt Ihr das Sperma auch ausspucken, ohne es zu schlucken oder Ihr lasst ihn woanders “hinkommen”. Die passenden Tipps zum Thema Wohin mit dem Sperma, findet Ihr hier.
  2. Eine Kostprobe gefällig? Bevor Ihr beim Liebesspiel eine volle Ladung Sperma schluckt, könnt Ihr beim Sex oder Handjob sein Sperma auch erstmal in die Hand spritzen lassen oder auf einen bestimmten Körperteil, wie den Bauch. Dort könnt Ihr mit der Fingerkuppe in das Ejakulat eintauchen und eine kleine Menge Sperma probieren. Euer Partner, soweit er das noch nie getan hat, kann dies ebenfalls tun. So kann er selbst einschätzen, wie sein Ejakulat schmeckt und Ihr könnt Euch darüber besser austauschen.
  3. Ist der Geschmack komisch? Der Geschmack von Sperma lässt sich durch Getränke und Nahrung beeinflussen. Vor allem nach dem Verzehr süßer Früchte und dem Trinken von Fruchtsäften wird der Geschmack des Spermas häufig als “angenehmer” wahrgenommen. Diese Ernährungsweise sollte aber über einen längeren Zeitraum durchgehalten werden und regelmäßig sein. Der einmalige Verzehr von süßen Früchten wird kaum Effekt auf den Geschmack haben. Alkohol, Zigaretten, Spargel und Knoblauch haben zudem eine negative Wirkung auf den Geschmack des Spermas und sollten vermieden werden.
  4. Das erste Mal schlucken! Vereinbart am besten ein Zeichen, das Euch Euer Partner gibt, sobald er vor dem Höhepunkt steht. Dies gibt Euch Zeit zu reagieren. Wollt Ihr in letzter Sekunde doch nicht schlucken, nehmt den Penis aus dem Mund, masturbiert ihn mit der Hand weiter und lasst das Sperma dann zum Beispiel auf seinen Bauch spritzen. Ihr habt die Kontrolle. Ein weiterer Trick ist es, das Sperma nicht lange im Mund zu behalten, sondern rasch zu schlucken, so schmeckt Ihr weniger. Manchen hilft auch genau das Gegenteil. Sie behalten erstmal das Sperma im Mund. So habt Ihr einen kurzen Augenblick zu entscheiden, ob Ihr am Ende doch ausspucken möchtet. Ein Glas Wasser am Bett zum hinterher trinken könnt Ihr Euch ebenfalls bereitstellen.
  5. Ihr könnt beim Blasen ein Gleitgel mit Geschmack verwenden. Kommt Euer Partner so beim Blowjob in den Mund, erhält sein Sperma eine fruchtige Geschmacksnote und verringt gegebenenfalls Eure Hemmschwelle beim Schlucken.
  6. Bist Du geübt im Deep Throat? Wenn er den Moment der Ejakulation erreicht, und der Penis tief in der Kehle ist, kannst Du sein Sperma schlucken, ohne es direkt im Mund zu haben. Das heißt, Du schmeckst es nicht und das Lusterlebnis bleibt für Dich und ihn ungemindert.

Sperma schlucken: Tipps für Profis

Du bist schon Profi beim Schlucken von Sperma? Dann haben wir hier 3 Tipps zum Ausprobieren, für das fortgeschrittene Spiel mit dem Sperma.

  1. Spiele mit dem Ejakulat herum, nachdem er Dir in den Mund gekommen ist. Anstatt es sofort zu schlucken, kannst Du den Mund öffnen und ihm das Sperma auf der Zunge präsentieren. 
  2. Nimm mit dem Zeigefinger etwas Sperma aus dem Mund und lasst es langsam wieder in den Mund zurücktropfen.
  3. Ejakuliert er Euch in den Mund, während Ihr ihn noch oral befriedigt, schluckt das Sperma nicht, sondern verwöhnt ihn langsam oral weiter und nutzt das Ejakulat als erregendes Gleitmittel.

Sperma schlucken trotz Sperma-Allergie?

Sowohl Frauen als auch Männer können unter einer Sperma-Allergie leiden. Das bedeutet, dass der Körper bei Berührungen mit Samenflüssigkeit mit Schwellungen auf der Haut, Rötungen oder Quadeln reagiert. Weitere Symptome sind nicht ausgeschlossen und verlaufen ähnlich mild oder hart, wie bei anderen Allergien. Daher ist vom Sperma schlucken bei Sperma-Allergie unbedingt abzuraten.

Bei einer Sperma-Allergie reagieren die Betroffenen nicht auf das Sperma selbst, sondern auf das sogenannte Seminalplasma, welches die Spermien umgibt. Das Immunsystem des Körpers verhält sich im Prinzip wie bei einer Gräserallergie. Es wertet einen bestimmten, normalerweise harmlosen Stoff als Krankheitserreger – und löst eine heftige Abwehrreaktion aus. Bei der Sparma-Allergie ist dieser Stoff, das sogenannte Prostataspezifische Antigen (PSA). Ein Protein, dass in der Prostata produziert wird und bei allen Männern im Sperma zu finden ist. Schutz vor der Allergie bieten Kondome, Medikamente oder eine Hyposensibilisierung.

Sperma-Mythen aufgedeckt!

Beim Thema Sperma halten sich viele Mythen hartnäckig und sind auch heute noch weitverbreitet. Welche davon wahr, falsch oder nur teilweise zutreffen, haben wir im Folgenden für Euch aufgedeckt.

Sperma-Mythos Nr. 1: Alle Männer wollen, dass Du schluckst

Falsch! Nicht jeder Mann will, dass Du sein Sperma schluckst oder ihn in Deinen Mund kommen lässt. Die Eichel wird beim Orgasmus einiger Männer zum Beispiel sehr sensibel. Zusätzliches Saugen und Lecken würden die sensible Spitze demnach überfordern und unangenehm wirken. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Frauen sowie Männer, die das aktive Schlucken von Sperma erregend finden und gerne das Ejakulat ihres Partners schmecken.

Sperma-Mythos Nr. 2: Es gibt gute und schlechte Spermien

Falsch! Es gibt keine langsameren oder schnelleren Spermien. Die Spermien variieren aber ihren “Schwimmstil”. Sie können selbstbestimmt schwimmen. Schwimmen sie in der Gruppe können sie ihre Geschwindigkeit zusätzlich steigern.

Sperma-Mythos Nr. 3: Sperma ist eine Proteinbombe

Falsch! Sperma ist nur leicht proteinhaltig. Zu 95% besteht das Ejakulat aus Wasser.  Darüber hinaus enthält es eine Reihe von Hormonen, wie z.B. Dopamin, Noradrenalin, Tyrosin, die Bindungshormone Oxytocin und Vasopressin sowie verschiedene Östrogene.

Sperma-Mythos Nr. 4: Sperma entscheidet über das Geschlecht des Babys

Stimmt! Die Eizellen von Frauen bestehen genetisch gesehen nur aus x-Chromosomen (also weiblichen), während im männlichen Sperma sowohl aus x- als auch y-Chromosomen (weibliche und männliche) bestehen. Ein Teil der Spermien im Ejakulat sind Träger des x-Chromosoms, während die andere Hälfte das y-Chromosom in sich trägt. Je nachdem welches Spermium also die Eizelle zuerst erreicht, entscheidet über das Geschlecht des Menschen.

Sperma-Mythos Nr. 4: Sperma überlebt nicht an der Luft

Falsch! In der Vagina können Spermien bis zu 8 Stunden, in der Gebärmutter sogar 4 bis 5 Tage überleben. Das heißt eine Schwangerschaft wäre theoretisch möglich. An der Luft überleben Spermien mehrere Stunden aber nur solange sie von der Samenflüssigkeit umschlossen sind, die sie schützt. Das heißt Sperma, das von der Haut gewischt wird, überlebt nicht.

Sperma-Mythos Nr. 5: Alte Männer haben schlechteres Sperma

Stimmt! Mit zunehmendem Alter nimmt die Spermienqualität ab. Verschiedene Studien zeigen, dass die Samenzellen zum Teil fehlerhaft sind und so eine Befruchtung erschweren.

Sperma-Mythos Nr. 6: Mehr Sperma bedeutet, dass eine Schwangerschaft wahrscheinlicher ist

Falsch! Die Quantität der Spermien hat keine Auswirkung auf eine Schwangerschaft, sondern rein die Qualität des Spermas.

Sperma-Mythos Nr. 7: Masturbieren ist schlecht für das Sperma

Falsch! Sperma wird nach einigen Tagen vom Körper wieder abgebaut und neues Sperma wird produziert. Wer es vorher schon rauslässt, regt einfach nur die Produktion von neuen an. Diese Samen sind dann natürlich viel agiler als die „alten“ Kollegen. Wer also Allzeit bereites Sperma will, kann ruhig täglich Hand anlegen.

Spermaflecken entfernen – so geht’s!

Geht beim Schlucken des Spermas etwas daneben, etwa auf Bettwäsche oder Kleidung, gibt es Wege die Spermaflecken einfach wieder zu entfernen. Um Spermaflecken ohne Rückstände entfernen zu können, solltet Ihr schnellstmöglich handeln, damit das Ejakulat nicht eintrocknet. Dabei sollte der Fleck unbedingt mit kaltem Wasser entfernt werden. Warum das so ist, erfahrt Ihr jetzt.

Spermaflecken immer mit kaltem Wasser entfernen

Bevor Ihr befleckte Textilien in die Waschmaschine gebt, reinigt sie zunächst mit kaltem Wasser im Waschbecken. Säubert Ihr den Fleck mit heißem Wasser, beginnen die Eiweißenzyme im Sperma sich schneller zu zersetzen, verfestigen sich im Gewebe und hinterlassen Rückstände, auch nach dem Waschen. Auch bei Sperma auf der Haut empfiehlt sich vor dem Duschen, das Ejakulat zunächst mit kaltem Wasser abzuwaschen.

Waschmittel und Co.

Im Waschbecken haltet Ihr den Fleck einfach unter den kalten Wasserstrahl und reibt diesen mit etwas Waschmittel oder Duschgel ein. Ihr könnt nun mit einem Handtuch oder einem anderen Textil Eurer Wahl die Stelle reiben und rubbeln, um so das hartnäckige Sperma langsam aus dem Gewebe zu entfernen. Sind anschließend alle Flecken entfernt könnt Ihr den Stoff in die Waschmaschine geben, um diesen noch einmal gründlich zu waschen.

Hausmittel Zitronensaft

Durch den Säuregehalt von Zitronen, eignet sich die Frucht sehr gut zum Reinigen von Spermaflecken. Ein paar Spritzer Saft auf den Flecken geben, einwirken lassen und dann mit Wasser und einem Tuch auswaschen. Gerade bei weißen Stoffen eignet sich diese Methoden, da die Gefahr von Verfärbungen geringer ist.

Hilfsmittel & Co.

Nutzt ein leckeres Gleitgel oder andere Oralsexprodukte während des Blowjobs! So könnt Ihr geschmackvoll genießen und beim Schlucken von Sperma kann eine lecker fruchtige Note dabei helfen erste Hemmschwellen zu überwinden.

Saubere Sache! Die Intimpflegetücher von Sagrotan reinigen schonend und sind perfekt zur Vorbereitung und Nachbereitung von Oral-, Vaginal- oder Analsex geeignet.

Empfehle den Artikel weiter: