INKITT x AMORELIE Schreibwettbewerb: Erotische Geschichte “Unerwartetes Verlangen”

Entdecke die fesselnden Ergebnisse einer einzigartigen Zusammenarbeit! Im Rahmen des Schreibwettbewerbs von INKITT und AMORELIE veröffentlichen wir herausragende Geschichten exklusiv im AMOREmag.

Winner #3: Unerwartetes Verlangen

von Maike Willmer

INKITT x AMORELIE Schreibwettbewerb
(Bild: Vinicius “amnx” Amano/ Unsplash)

Kapitel 1 – Wer nicht wagt…

„So ein verfluchter Scheißkerl!“

Leonie griff nach ihrem Whiskey und trank ihn in einem Zug leer. Eva riss ihre Augen auf, doch dann kicherte sie über Leonies Ausbruch.

„Lass mich raten. Pascal!“

Leonie nickte und machte dem Barkeeper ein Zeichen, dass sie noch einen Whiskey benötigte. Das würde aber auch ihr letztes Glas sein, denn eigentlich war sie immer sehr diszipliniert. Was man von ihrem Lebensgefährten nicht behaupten konnte.

„Er hat schon wieder in fremden Betten gewildert. So langsam habe ich wirklich die Schnauze voll.“

Eva nickte.

„Das Schlimme ist, dass du ihn immer wieder zurücknimmst.“

Leonie nickte traurig und trommelte ungeduldig mit ihren manikürten Fingernägeln auf dem Tresen, was ihr aber nur ein müdes Schulterzucken des Barkeepers einbrachte.

Das war genauso ein Mistkerl.

Eva nahm ihre Hand, bevor Leonie noch anfing, mit ihren Fingerknöcheln auf die polierte Oberfläche des Tresens zu hauen.

„Du bist einfach zu gutmütig, Leonie. Ich würde ihn nicht mehr zurücknehmen, auch wenn er noch so eine herzerweichende Geschichte zum Besten gibt.“

Das war ja nicht einmal das Schlimmste. Als sie Pascal mit ihrer Entdeckung konfrontierte, wagte er es sogar, ihr die Schuld für alles zu geben.

„Heute meinte er, ich wäre ja nie Zuhause und wenn, wäre ich müde und hätte keine Lust auf ihn. So müsste er eben seine sexuelle Lust irgendwo anders stillen.“

Eva lachte ungläubig.

„Nun, du arbeitest eben hart. Und er profitiert ja auch davon, denn mit seinem Job, in dem er nur vier Stunden am Tag arbeitet, kann er sich bestimmt keine so große Wohnung im Villenviertel leisten. Er kann froh sein, dass du ihn mit durchfütterst.“

Leonie wusste das. Sie wusste es nur zu gut. Doch immer wieder schaffte es der Kerl, sie umzustimmen, so dass er sich weiterhin bei ihr durchschnorren konnte.

Eva bemerkte wohl, wie Leonie in der Gedankenzwickmühle festsaß, denn sie drückte fest ihre Hand.

„Du solltest dich ebenfalls mal austoben. Zeig ihm, dass auch du sexuelle Bedürfnisse hast und sie auch bei einem anderen Mann holen kannst.“

Sie schnappte sich ihre kleine Handtasche und legte einen Schein auf den Tresen. „Ich lasse dich am besten alleine und du kannst dich auf die Suche machen.“

Leonie riss erschrocken ihre Augen auf.

„Was? Ich dachte, du machst einen Scherz?“

Eva schüttelte den Kopf.

„Nein. Ich bin es auch müde, dir immer wieder zu erklären, was Pascal für ein Arsch ist, nur um am anderen Tag zu erfahren, dass du ihn wieder zurückgenommen hast.“

Sie zeigte vage um sich.

„Das hier ist eine gute Bar. Geschäftsleute kommen meist hierher. Tobe dich aus. Es soll ja nur für eine Nacht sein.“

Als ob sie ahnte, dass Leonie heftig Widerspruch einlegen würde, verschwand sie.

Nun saß Leonie alleine auf dem Hocker und überlegte sich, ob sie nicht einfach auch gehen sollte.

Doch Eva hatte Recht.

Warum sollte sie es nicht ausprobieren?

Verstohlen betrachtete sie die Männer, die am Tresen saßen.

Ein Mann Mitte fünfzig saß in der Nähe von ihr, aber obwohl er wahrscheinlich zu den Geschäftsleuten gehörte, die Eva meinte, wollte sie ihn nicht haben.

Er schwitzte fürchterlich und sein Haar war schon mehr als schüttern. Sein Hemd wies mehrere Flecken auf, die er notdürftig mit einer Krawatte bedeckte.

Nein, so verzweifelt war sie auch nicht.

Irgendwie schien niemand so richtig in Frage zu kommen.

Na ja, war wohl zu schön, um wahr zu sein, dass sie sich in ein Abenteuer stürzte.

Der Barkeeper hatte sie wohl auch vergessen, denn er unterhielt sich lieber mit einer Blondine, die ebenfalls alleine hier war.

Leonie seufzte und schnappte sich ihre Clutch. Das wurde nichts.

„Entschuldige, dass ich dich einfach anspreche.“

Sie drehte sich zu der Stimme um und wäre beinahe vom Hocker gefallen.

Der Kerl, der sie angesprochen hatte, war wirklich Bombe.

Groß, schwarzes Haar und blaue Augen. Er hatte die Ärmel seines teuren Hemdes nach oben gekrempelt und man sah seine muskulösen Arme. Er hielt sich wahrscheinlich oft im Freien auf, denn seine Haut war braun gebrannt.

„Ja?“

Himmel, was das peinlich. Ihre Stimme war zu einem Quietschen geworden. Besonders, als sie die Ausbuchtung seiner Hose bemerkte.

Gut gebaut war er also auch.

Er lächelte sie an und Leonie zitterten die Knie daraufhin. Noch einmal so ein Lächeln und ihre Dessous würden auf Wanderschaft gehen.

„Ich habe das Gespräch mit deiner Freundin angehört.“

Leonie spürte, wie ihr Gesicht knallrot anlief.

„Und ich bin ebenfalls der Meinung, dass du etwas wagen solltest. Eine unglaubliche Nacht, die dir vielleicht die Augen öffnen könnte. Dein Freund…?“

Er hob fragend eine Augenbraue und Leonie nickte.

„Nun, dein Freund weiß dich nicht zu schätzen. Es muss ja einen Grund geben, dass du keine Lust auf ihn hast.“

Nun, das stimmte schon in gewisser Weise, denn Pascal strengte sich nicht mehr an. Am Anfang war der Sex mit ihm noch super, aber mittlerweile war es eine Angelegenheit von einer viertel Stunde, in der sie kaum zu Zug kam.

„Wenn du willst, könnte diese Nacht dich wieder daran erinnern, dass du auch ein Recht auf Befriedigung hast. Es könnte ein unglaubliches Erlebnis sein.“

Sie hob eine Augenbraue und kniff ihre Lippen zusammen.

Selbstbewusstsein hatte er. Das musste man ihm lassen.

„Und du willst mir diese Nacht bescheren?“

Er lachte leise.

„Nein. Wir beide wollen das.“

Sie drehte sich erschrocken um und sah sich nun zwischen zwei heißen Männern sitzen.

Derjenige, der sie gerade angesprochen hatte, war ebenfalls gut gebaut, wenn auch etwas kleiner wie der Mann vor ihr. Er war der Typ Surferboy und sein eleganter Anzug passte nicht ganz zu seinem anderen Aussehen. Der Eindruck von einem Surfer verstärkte sich auch noch, denn er hatte einen englischen oder amerikanischen Akzent.

Leonie schluckte hart.

Die beiden sahen am besten aus und sie machten ihr ein Angebot, das ihr zumindest die Möglichkeit gab, Pascal eines auszuwischen.

Sie räusperte sich.

Eigentlich würde sie am liebsten schreiend davon laufen, aber etwas hielt sie davon ab.

„Und es wäre nur für eine Nacht?“

Der Schwarzhaarige nickte.

„Wenn du es willst.“

„Und ihr seid keine Serienmörder oder Psychopaten?“

Der Blonde grinste sie an.

„Nein. Wir sind Geschäftsmänner. Mein Name ist Asher und ich komme eigentlich aus Neuseeland. Ich bin nur noch für eine Woche hier in Deutschland.“

Der Schwarzhaarige grinste.

„Ich bin aus Deutschland, komme aber eher aus dem Norden. Ich heiße Marvin. Wir haben uns hier zu einem Meeting getroffen. Eigentlich wollten wir gerade in unser Hotel, doch dann hörten wir deine Freundin.“

Er strich sanft mit einem Finger über ihre Wange.

„Wir würden dir wirklich gerne helfen. Wir kennen nicht die ganze Geschichte, aber auch wir sind der Meinung, dass der Kerl einen Denkzettel verdient.“

Leonie schloss einen Moment die Augen. Diese Berührung, auch wenn sie unschuldig anmutete, versprach mehr.

„Ich…ich habe noch nie mit zwei Männern gleichzeitig geschlafen.“

Asher lächelte sie an.

„Wir haben schon Erfahrung und wir werden dich zu nichts zwingen. Selbst wenn du jetzt nein sagst, werden wir nicht drängen.“

Er trat näher zu ihr und sie roch sein Aftershave, das bestimmt sehr teuer war.

„Doch wir würden uns freuen, wenn du uns erlaubst, dir einen Abend zu bescheren, der bestimmt besser ist, als eine Nacht mit Ausflüchten und Schuldzuweisungen.“

Das mussten sie Leonie nicht versprechen. Alles war besser als jetzt nach Hause zu gehen und sich mit Pascal auseinandersetzen zu müssen. Sie hatte es satt, dass er ihr die Schuld für sein Fremdgehen gab.

Wenn sie ehrlich sein sollte, drehten sich ihre geheimsten Träume schon immer darum, sich von zwei Männern verwöhnen zu lassen. Und sie war nun zwischen zwei eingekeilt. Und was das für Männer waren.

„Lasst mich alles für eine Nacht vergessen.“, murmelte sie, doch Marvin und Asher verstanden es.

Während Asher sein Portemonnaie herauskramte, um die Rechnung zu bezahlen, drängte sich Marvin zwischen ihre Beine und küsste sie verlangend. Dabei strichen seine Hände von der Hüfte aufwärts, bis er den Ansatz ihrer Brüste erreichte und seinen Daumen langsam ihre Rundungen berührten.

Leonie ließ ihren Kopf nach hinten fallen und drängte sich näher an Marvin. Sie spürte Ashers Lippen, der sich küssend einen Weg von ihrer Schulter zum Hals bahnte. Seine Hände fuhren ihre Oberschenkel entlang und er ging auf jeden Fall sanfter mit ihr um als Marvin.

„Verschwinden wir von hier.“

Kapitel 2 – Vorspiel…beinahe öffentlich

Marvins Stimme holte sie wieder in die Wirklichkeit zurück, was gut war. Sie waren immerhin noch in der Bar und boten den anderen Gästen schon jetzt eine heftige Show, wie sie an den Blicken der anderen Männer erkennen konnte.

Marvin nahm ihre Hand und führte sie aus der Bar. Asher folgte ihnen und rief ein Taxi, während Marvin sie auf der Straße wieder küsste, ihr kaum Luft zum Atmen ließ.

„Wo gehen wir hin? Wollt ihr noch etwas essen? Oder in einen Club?“

Leonie ließ sich gerne von Marvin küssen, doch sie wollte nicht im Unklaren gelassen werden.

Marvin lächelte und drehte sie zu Asher, der sie in seine Arme schloss.

„Lass dich fallen, Baby. Überlasse es uns, was ab jetzt geschieht. Wie gesagt, wir können jederzeit aufhören, wenn du es willst.“

Sie spürte Marvins Wärme an ihrem Rücken und lehnte ihren Kopf an seine Schultern.

Konnte sie sich wirklich fallen lassen?

Das Taxi kam und ihre beiden Männer nahmen sie in ihre Mitte. Marvin nannte dem Fahrer den Namen des Hotels, während Asher sich an den Knöpfen ihrer Bluse zu schaffen machte.

Sie zitterte, denn sie wollte dem Taxifahrer keine Vorführung von sexueller Begierde bieten, doch Asher öffnete nur so weit, dass man den Ansatz ihrer Brüste sehen konnte. Dann setzte er sich aufrecht hin und starrte nach draußen. Auch Marvin blickte aus dem Fenster und beinahe hätte Leonie frustriert geschrien.

Sie wollte von ihnen berührt werden.

Sie wollte die Lippen von beiden auf ihrer Haut spüren.

Und die Hände.

Was sie nicht wollte, war ignoriert zu werden.

Plötzlich waren da Finger, die suchend einen Weg unter ihren Rock suchten. Gut, dass sie sich heute für diesen Rock entschieden hatte. Er war lang genug, um die Finger zu verbergen.

Sie drehte den Kopf zu Marvin, doch der schaute immer noch aus dem Fenster, als ob seine Hand nicht gerade ihren Spitzentanga zur Seite schob und ihren Kitzler mit dem Zeigefinger sanft zu massieren begann.

Sie öffnete ihren Mund und wollte ihren Kopf zurückfallen lassen, doch Asher hielt sie am Nacken fest.

„Nicht, Babe.“, flüsterte er ihr ins Ohr und zeigte mit dem Kinn zum Fahrer. „Du willst doch nicht, dass er bemerkt, was Marvin gerade mit dir anstellt.“

Im Moment war ihr alles egal. Sie hatte keine Ahnung, wie lange es noch dauerte, bis sie im Hotel ankamen, denn schon jetzt wurde sie schon so nass, dass sie befürchtete, feuchte Flecken auf dem Ledersitz zu hinterlassen.

Besonders, als Marvin erst einen, dann zwei Finger in ihre Möse trieb und sie wieder herauszog. Dabei sah er dieses Mal aus Ashers Fenster, als ob er etwas Interessantes gesehen hatte.

Wie konnten die beiden nur so ruhig sein, während sie die Unterlippen in den Mund zog, um nicht laut aufzustöhnen?

„Wir sind da.“

Ashers Stimme war wie eine Erlösung und sie beeilte sich, hinter ihm auszusteigen.

Himmel, sie sehnte sich nach mehr.

Sie wollte mehr!

Asher nahm ihre Hand und zog sie hinter sich her zum Eingang.

Marvin bezahlte das Taxi und folgte den beiden nach einer Weile. Sie gingen gemeinsam am Empfang vorbei, wo ein Mann saß, der sie mit einem Grinsen begrüßte.

Marvin schnaubte unwirsch und das Grinsen verschwand augenblicklich.

Asher zog sie weiter bis zu den Fahrstühlen und als sich eine der Türen öffnete, schob er sie ungeduldig hinein, um sie gegen die Spiegelwand zu drücken und sie zu küssen.

Marvin kam ebenfalls hinein und drückte den Knopf für das Stockwerk, wo ihr Zimmer war. Dann kam er dazu und kniete sich vor Leonie, die immer noch von Asher geküsst wurde.

Er streichelte die Innenseiten ihrer Oberschenkel und auf einmal spürte sie seine Zunge an ihrem Kitzler.

„Himmel!“

Ihre Knie knickten ein, doch Marvin schlug leicht gegen ihre Beine.

„Bleib stehen, Süße. Wir sind doch erst am Anfang.“

Der Fahrstuhl blieb stehen und die Tür öffnete sich.

Asher warf sie sich über die Schulter und ging aus dem Fahrstuhl.

„Wenn uns jemand sieht.“

Marvin lachte leise.

„Dann werden sie neidisch sein. Magst du es nicht?“

Sie schluckte hart, denn es gefiel ihr sogar sehr.

Marvin öffnete eine Tür und Asher trug sie in die Suite.

Er ließ sie im Wohnbereich hinunter und entfernte sich ein Stück.

Beide Männer umkreisten sie und warfen ihr bewunderte Blicke zu.

Sie senkte den Kopf.

„Und wie geht es weiter?“, fragte sie leise.

Marvin setzte sich in einen Sessel und schlug die Beine übereinander.

„Zieh sie aus, Asher!“

Der ließ sich nicht lange bitten, sondern trat zu ihr und öffnete weitere Knöpfe ihrer Bluse. Nach jedem Knopf küsste er die Haut, die er freilegte, bis er am Bauchnabel ankam. Schnell zog er den Rest der Bluse aus dem Rock und warf sie Marvin zu.

Dann zog er den Rock nach unten und gab ein leises Knurren von sich, als er ihre Dessous bewunderte. Besonders die halterlosen Strümpfe schienen ihm den Verstand zu rauben, denn er konnte kaum seinen Blick lösen.

„Babe, auch wenn du es nicht zugeben willst, hattest du doch schmutzige Sachen im Sinn, als du mit diesen Dessous in die Bar kamst.“

Leonie wollte erklären, dass es eine kleine Leidenschaft von ihr war, sexy Reizwäsche zu tragen. Pascal schien das aber nicht mehr zu würdigen.

Die beiden Männer vor ihr schon.

Asher trat hinter sie und öffnete den BH. Langsam ließ er die Träger die Arme hinuntergleiten und offenbarte damit Marvin einen freien Blick auf ihre Brüste.

„Herrlich!“, kommentierte er nur, blieb aber immer noch sitzen, um die beiden zu beobachten.

Als Nächstes rollte Asher die Strümpfe nach unten und half ihr aus den Stilettos. Leonie bemerkte, wie Marvin die Beine nebeneinanderstellte, als ob er Platz zwischen den Beinen benötigte.

Doch dann lockte er sie zu sich und sie kam mit schwingenden Hüften auf ihn zu. Ihre Scheu war auf einmal verschwunden. Sie wollte diese beiden Männer.

Marvin löste seine Krawatte und zog sie ihr über den Kopf. Sanft zog er sie nach unten, bis sie vor ihm kniete. Der weiche Teppich fühlte sich gut an.

Wieder zog Marvin an der Krawatte und küsste sie dann leidenschaftlich.

„Wie weit willst du gehen, Süße?“

Erst jetzt bemerkte sie, dass sie ihren Namen nicht genannt hatte.

„Mein Name ist…“

Marvin legte einen Finger auf ihre Lippen.

„Nein. Sag deinen Namen nicht. Es soll nur für eine Nacht sein, richtig? Und nun verrate mir, wie weit willst du gehen?“

Sie schluckte hart.

„Soweit es geht.“

Er küsste sie.

„Das ist unser Mädchen. Dann dreh sich um und verwöhne Asher. Er wartet schon auf dich.“

Kapitel 3 – Die Macht einer Frau

Nach einem letzten Kuss ließ er die Krawatte los und Leonie drehte sich zu Asher um.

Er war völlig nackt und sein Penis ragte in die Höhe, schon zu allem bereit.

Leonie ließ sich nach vorne fallen und kroch zu ihm.

Langsam ließ sie ihre Hände über seine Schenkel gleiten und küsste sie, bis sie an seinem Glied angekommen war. Sie küsste seine Hoden und fühlte sich mächtig, als er wohlig stöhnte. Ihre Zunge leckte weiter, bis sie die Penisspitze erreichte und ihn dann langsam in seinen Mund gleiten ließ.

„Damn, that`s so good.“, stöhnte Asher in seiner Muttersprache.

Davon angestachelt nahm Leonie ihn noch tiefer in den Mund und ließ ihre Zunge kreisen.

Sein Atem ging immer schneller und sein Stöhnen wurde noch lauter.

Immer wieder entließ sie ihn aus ihrem Mund, nur um ihn dann wieder tief in sich aufzunehmen. Sie streckte den Kopf soweit zur Seite, dass sie Asher weiter befriedigte, aber auch gleichzeitig Marvin beobachten konnte.

Auch er atmete schwer und hatte sich nach vorne gebeugt, als ob er alles genau beobachten wollte. Seine Ellbogen stützte er auf den Knien und seine Hände griffen so fest ineinander, dass man das Weiß der Knöchel sehen konnte.

Leonie gefiel es, dass sie Macht über diese beiden Männer hatte, obwohl sie wirklich noch nicht viel tat.

Wieder entließ sie Ashers Glied aus ihrem Mund und leckte es mit einem lasziven Blick zu Marvin von der Wurzel bis zur Spitze.

„Enough! Genug!“, forderte Asher und half ihr nach oben.

Er nahm seine Krawatte auf, die er achtlos auf den Boden geworfen hatte, und band ihre Hände locker zusammen, bevor er sie zu einem Schlafzimmer führte.

Sie sah nicht, ob Marvin hinterherkam, denn Asher küsste sie fordernd, bis sie mit ihren Beinen gegen ein Bett stieß.

Sie wurde von Asher in die Mitte der Matratze geschoben und sofort war er über ihr, um ihren Hals zu küssen und sich dann ihren Brüsten zu widmen.

Nach einer Weile ließ er von ihr ab und Leonie beobachtete, wie er die Folie von einem Kondom löste und sich das Präservativ über seinen Penis stülpte. Einen Moment betrachtete er sie, dann beugte er sich zu ihr hinunter.

„Letzte Chance, Babe. Wenn ich diesen Schritt gehe, kann ich nicht mehr aufhören.“

Sie schluckte hart und schüttelte den Kopf.

„Wage es ja nicht, jetzt aufzuhören!“

Er grinste leicht, dann spürte sie, wie er in sie eindrang. Sie schloss die Augen und stöhnte leise, während er sie Stück für Stück weiter eroberte.

Asher selbst murmelte einige Worte in seiner Muttersprache, die sie kaum verstand. Die Empfindungen übermannten sie, dabei war sie sich sicher, dass dies erst der Anfang war.

Verflucht, was hatte sie bisher verpasst?

Sie wollte sein Gesicht berühren, aber in dem Moment wurden ihre Hände, die immer noch mit der Krawatte gefesselt waren, nach oben gezogen und Marvins Lippen eroberten ihren Mund. Mit einer Hand fixierte er ihre Arme nach oben und mit der anderen massierte er ihre Brüste, während Asher immer wieder in sie eindrang und sie völlig ausfüllte.

Sie hob ihre Beine an und umschlang mit ihnen Ashers Hüften, um ihn noch tiefer in sich eindringen zu lassen.

Asher hob ihre Hüfte etwas an und erfüllte ihre stumme Bitte.

„Perfekt.“, murmelte Marvin und kniete sich neben ihren Kopf.

Auch er war endlich nackt und sein Penis ragte über ihrem Gesicht. Sie hob etwas den Kopf und leckte nun sein Glied. Sobald ihre Zunge ihn berührte, stöhnte er kehlig auf und ließ seinen Kopf nach hinten fallen. Fast bittend berührte er ihr Gesicht und Leonie spürte erneut die Macht, die sie über ihn hatte, auch wenn sie im Gegensatz zu ihm nicht gefesselt war. Doch er bat nach Befriedigung. Er bat sie.

Sie öffnete ihren Mund und erlaubte ihm, so in sie einzudringen.

Asher beugte sich zu ihr nach unten und nahm ihre Nippel in den Mund und zog ihn so ein, dass Leonie ein Ziehen bis zu ihrem Lustzentrum verspürte.

„Stoß sie richtig!“, forderte Marvin rau, während er immer noch von Leonie verwöhnt wurde.

Asher ließ es sich nicht zweimal sagen und legte richtig los, bis er auf einmal innehielt, einen erlösenden Schrei von sich gab und über Leonie zusammenbrach.

„You´re perfect.“, murmelte er Leonie nach einem Kuss zu und zog sich dann zurück, um neben sie zu liegen.

Marvin bewegte sich nun auch nach unten und holte sich ebenfalls ein Kondom. Während er nun in sie eindrang, hockte sich Asher so hinter Leonie, dass er ihren Oberkörper auf seinen Schenkeln betten konnte.

Auch wenn sie es nicht für möglich hielt, fühlte sie sich gerade geborgen, wie schon lange nicht mehr.

Asher streichelte jede Stelle ihres Körpers, die er erreichen konnte, unaufhörlich, während Marvin nun in sie stieß und sie in ungeahnte Höhen trieb.

Asher richtete sie noch etwas höher auf und massierte ihren Kitzler, was ihr einen Lustschrei entlockte.

Immer weiter wurde sie von den beiden Männern getrieben, bis der Höhepunkt über sie hereinbrach, wie eine mächtige Welle.

Leonie konnte nur noch wimmern, doch weder Marvin noch Asher gönnten ihr Ruhe, bis sie zusammen mit Marvin den zweiten Höhepunkt erlebte.

Ermattet lagen alle drei nun auf dem Bett und man hörte nur das leise Keuchen der Drei.

Leonie nahm jeweils die Hand von Marvin und Asher und die beiden erwiderten den sanften Druck.

„Also das war wirklich erstaunlich.“

Asher lachte leise.

„Das war doch erst der Anfang, Babe.“

Marvin nickte.

„Wir haben dir noch nicht alles gezeigt und wir haben noch eine Menge Zeit, Süße.“

Er richtete sich auf.

„Wir haben hier eine klasse Dusche. Die sollten wir mal ausprobieren.“

Leonie riss ihre Augen auf.

„Zu dritt?“

Asher zog sanft am Kinn, bis sie ihr Gesicht zu ihm wandte und küsste sie.

„Heute Nacht werden wir alles zu dritt machen, Babe. Wir haben noch so viel zu bieten.“

Kapitel 4 – Der Morgen danach

Leonie erwachte und spürte jeden einzelnen Muskel, den sie besaß. Dennoch lächelte sie.

Sie lag immer noch im Hotelbett zwischen den beiden Männern, die sie in der Nacht mehrmals zu ungeahnten Höhen führten.

Sie lächelte, als sie erst Marvin, dann Asher einen sanften Kuss gab und dann aus dem Bett stieg, ohne die beiden zu wecken.

Schnell schlüpfte sie in ihre Kleidung und sah sich noch einmal im Schlafzimmer um.

Sie seufzte, als sie sich daran erinnerte, was sie hier alles erlebte.

Nicht nur, dass sie alle drei duschten und beide Leonies Körper wuschen, als ob sie eine Göttin wäre. Sie hatten sich in der Dusche geliebt.

Wieder im Schlafzimmer angekommen, alberten sie zuerst herum und ließen sich Essen kommen, was Leonie schon wieder ein schlechtes Gewissen bereitete, aber gerade Marvin schien in der Hinsicht eher schmerzfrei zu sein, denn er behauptete, dass man das schon von ihm gewohnt sei.

Nach einer dritten Runde im Bett, in der sie nach sehr kurzen Zögern Asher erlaubte, anal in sie einzudringen, und sie so von beiden Männern gleichzeitig zum Höhepunkt gebracht wurden, schliefen sie kurz ein, nur um zwei Stunden später noch einmal miteinander zu spielen, wie es Asher nannte.

Sie lächelte noch einmal, denn sie hatte sich zwei völlig fremden Männern anvertraut, die ihr zeigten, wie begehrenswert sie war.

Als sie sich zur Tür drehte, verfing sich ihr Stiletto in der Krawatte von Asher und sie hob sie lächelnd auf.

Ein Souvenir musste sein.

Sie suchte Marvins Krawatte und steckte beide in ihre Manteltasche.

Nach einem Luftkuss verließ sie die Suite und ging zu den Fahrstühlen.

Es musste noch sehr früh sein, denn es waren noch keine Gäste zu sehen. Sie nickte dem Portier zu und holte ihr Smartphone aus der Clutch.

Es gab einige Anrufe, die meisten waren von Pascal.

Seufzend drückte sie seine Nummer und wurde einen Augenblick später von seinen Schimpftiraden begrüßt.

„Wo warst du? Wie kannst du es wagen, die ganze Nacht weg zu bleiben? Hast du eine Ahnung, wie viele Sorgen ich mir machte?“

Sie lachte spöttisch.

„Ach ja? Das soll ich dir glauben?“

Sie holte ihre Sonnenbrille aus der Clutch, die gerade noch Platz darin fand, und setzte sie sich auf die Nase.

„Hör zu, Pascal. Ich habe die Schnauze endgültig voll. Seit heute Nacht weiß ich, dass es gewiss nicht an mir oder meiner Fähigkeit im Bett liegt, dass du mir immer fremdgehst. Ich werde erst gegen Mittag wieder nach Hause kommen und ich will, dass du bis dahin verschwunden bist. Und nimm dein ganzes Zeug mit. Ich möchte dich nicht mehr sehen!“

Pascal schnappte nach Luft.

„Aber…ich liebe dich.“

Sie zuckte mit den Schultern und stöckelte die Straße entlang. Dabei lachte sie.

„Liebe? Nein. Das ist keine Liebe. Ich möchte nun auch nicht mehr mit dir darüber diskutieren. Du verschwindest und wagst dich nicht mehr in meine Nähe. Ansonsten ziehe ich andere Saiten auf.“

Ohne auf seine Antwort zu warten, legte sie auf und lief weiter, bis sie ein hübsches Café entdeckte, dass schon Frühstück anbot.

Sie setzte sich an einen Tisch und bestellte sich zur Feier des Tages ein Sektfrühstück.

Während sie wartete, schlug sie die Beine übereinander und genoss die Sonne.

Natürlich konnte es sein, dass Pascal in der Wohnung auf sie wartete, um sie noch einmal davon zu überzeugen, dass er sie liebte und ihr von nun an treu sein würde.

Aber sie war fertig mit ihm. Marvin und Asher hatten sie gründlich von ihm kuriert.

Der Kellner brachte ihr den Sekt und sie nippte daran.

Das war so dekadent, aber wohl verdient.

Nach einer Weile hörte sie ihr Smartphone summen und nach einem Blick stellte sie fest, dass ihr eine unbekannte Nummer eine Nachricht geschickt hatte.

Neugierig und mutig öffnete sie die Nachricht, denn noch vor einigen Stunden hätte sie alles gelöscht, ohne zu wissen, wer ihr schrieb. Doch als sie das Foto sah, lachte sie leise.

Sie sah auf dem Bett, in dem sie noch vor einiger Zeit gelegen hatte, eine Rose und ihre Strümpfe, die sie nicht fand.

– Quid pro quo, Süße! Obwohl wir natürlich begeistert davon sind, dass du unsere Krawatten als Erinnerung behalten hast.

Sie grinste und speicherte die Nummer unter Lover 1 ein. Irgendwie musste Marvin es geschafft haben, ihre Nummer herauszufinden.

– Diese Erinnerungen habe ich mir auch verdient.

Es dauerte nicht lange, bis eine andere Nummer antwortete.

– Das hast du, Babe. In einigen Monaten bin ich wieder in Deutschland. Interesse an einer Neuauflage?

Sie lachte erneut und speicherte diese Nummer unter Lover 2 ab.

– Auf jeden Fall. Ich warte auf euch.

Sie schickte beiden noch ein Kussfoto und dann stellte sie ihr Smartphone auf lautlos.

Wohlig seufzte sie, denn sie war ungemein befriedigt. Wer hätte gedacht, dass sie darauf stehen könnte, von zwei Männern befriedigt zu werden. Und wer hätte es voraussehen können, dass sie nach nur einer Nacht so selbstbewusst wurde, um ihren betrügerischen Partner, der sie nur ausnutzte, aus ihrer Wohnung zu werfen?

Nun, sie nicht.

Sie grinste und fragte sich, was sie das nächste Mal anstellte, wenn ihre beiden Lover wieder in der Stadt waren.

ЄƝƊЄ

Geschrieben von
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