INKITT x AMORELIE Schreibwettbewerb: Erotische Geschichte “Mad Valerian”

Entdecke die fesselnden Ergebnisse einer einzigartigen Zusammenarbeit! Im Rahmen des Schreibwettbewerbs von INKITT und AMORELIE veröffentlichen wir herausragende Geschichten exklusiv im AMOREmag.

Elements od Enchantment – Mad Valerian

von Bewitchy

INKITT x AMORELIE Schreibwettbewerb
(Bild: pawel szvmanski/ Unsplash)

Kapitel Eins

„Eric, du kannst jetzt auch schon gehen“ – ich werfe ihm einen Blick über die Schulter zu.

„Wirklich?“

„Die letzten Stunden schaffe ich auch alleine.“ – Daraufhin zieht er mich in eine stürmische Umarmung.

„Danke Danke Danke, kleine Schwester!“

„Ich bin ganze zwei Minuten älter als du, was mich zu deiner großen Schwester macht.”

„Ja Ja“ – schreit er noch, als er mit halb angezogener Jacke durch die Hintertür läuft.

Er hat heute sein lang ersehntes Date mit Parker und ist schon seit dem er hier angekommen ist, unfassbar nervös.

-Hier- ist übrigens Macy´s, die schönste Bar weit und breit und nicht nur das, es ist die Bar unserer Mutter. Sie hat sie in den 90ern von unserer Oma vererbt bekommen und komplett umgestaltet.

So viele Stunden habe ich als Kind hier vor dem Schlafengehen verbracht und meiner Mutter dabei zugeschaut, wie sie einen Drink nach dem anderen gezaubert hat.

Immer wenn dann Dad in die Bar reinkam, mit Eric im Arm, war mir klar, jetzt ist gleich Schlafenszeit. Dann wurde ich immer sauer und habe mich hinter dem Tresen, unter den Barhockern oder Tischen versteckt. Ich wollte noch nicht gehen, ich liebte es viel zu sehr hier.

Dad fand mich natürlich immer und setzte mich vor Mum auf dem Tresen ab. Und sie mixte mir meinen Signature-Drink, was schnell zum Ritual zwischen uns wurde. „Mad Macy“ – Kakao vermischt mit warmer Mandelmilch, Traubensaft und einer Prise Baldrianblätter.

Eines Abends saßen zwei Freundinnen von meiner Mum auch mit an der Bar, als sie mir mal wieder meinen Drink zusammen mischte.

„Oh Macy Schatz, was hast du denn da?“ – fragte die eine.

„Mad Macy“ – antworten Mum und ich zeitgleich.

„Er hilft Macy beim Einschlafen.“

Da ihre eine Freundin seit einiger Zeit anscheinend auch nicht so gut schlafen konnte, entschieden sich beide dazu, „Mad Macy“ zu kosten.

Mum machte ihn aber ein klein wenig anders, statt die Mandelmilch mit Hilfe ihres Feuers warm zu machen, tat sie Crushed Ice in das Glas und statt Traubensaft, ließ sie eine sehr ähnlich aussehende Flüssigkeit aus einer sehr edlen Flasche hineinfließen. Heute weiß ich, dass es Rotwein war.

Der Cocktail schien den beiden zu schmecken und ein paar Tage später gab ́s die etwas abgewandelte Varianten auch auf der Karte. Da es mein Dad aber nicht richtig fand einen alkoholischen Drink nach mir zu benennen, nannte meinen Mum ihn stattdessen „Mad Valerian“ und noch heute steht er bei Macy´s auf der Karte.

Kapitel Zwei

Die Stunden vergehen wie im Flug, ich mixe einen Drink nach dem anderen, bis sich die Bar langsam leert.

40 min bevor die Bar schließt und ich schon angefangen habe aufzuräumen, sitzt nur noch ein Hexer am Ecktisch und tippt auf seinem Notebook.

Er sitzt so gut wie jeden Abend hier und wendet nicht mal beim Bestellen seines Whiskys die Augen vom Bildschirm.

Für eine Weile schaue ich ihn an, er sieht sehr gut aus. Sein mittelbraunes gelocktes Haar fällt ihm geheimnisvoll ins Gesicht. Kurz verharre ich mit meinem Blick auf seinem Gesicht.

„Hast du nicht gelernt, dass man andere nicht so anstarren soll?“ – erklingt seine rauchige Stimme, ohne sich von seinem Laptop abzuwenden.

„Ich starre nicht, außerdem bist der Einzige, der zwischen mir und meinem Feierabend steht, ich glaube, das berechtigt mich, dich etwas anzuschauen.“

„Es ist 0:23, am Schild draußen steht, die Bar hat bis 1 Uhr geöffnet“ – erwidert er.

Darauf werde ich nicht antworten, aber gut soll er sich doch ruhig noch die Zeit nehmen, dann werde ich solange noch die Aufgaben durchgehen, die ich in meinem Elemente-Kurs aufbekommen habe.

In dem Moment, als ich meinen Hefter aufgeschlagen habe, öffnet sich die Tür und Connor tritt ein. Er kommt direkt auf mich zu.

„Hey“ – er muster die Karte, „einen Dark Spell Sour.“

Ich ziehe eine Augenbraue hoch.

„Bitte!“

„Sorry, wir schließen gleich“ – sage ich patzig.

Conner schaut auf seine Armbanduhr.

„Aber…“

„Barkeeperin 30 min sind es noch bis um eins“ – kommt aus einer Ecke.

Ich schaue zu dem Tisch, wo immer noch der Besserwisser sitzt.

„Na schön, ein Drink!“

„Ein Drink“ – stimmt mir Conner mit einer ausdruckslosen Miene zu, wendet sich ab und geht zum Ecktisch.

Kennen die sich etwa?

„Hunter, schon wieder am Schreiben?“

Hunter also… und ich kann es kaum glauben, aber er richtet seinen Blick tatsächlich vom Laptop ab und die beiden begrüßen sich mit einem Handschlag.

„Immer noch“ – sagt Hunter, als Connor gegenüber von ihm Platz genommen hat.

Ich entscheide mich dazu nicht nur einen Drink zuzubereiten, sonder zwei. Ein Dark Spell Sour für ihn und eine „Mad Valerian“ aka „Adult Mad Macy“ für mich, denn Alkohol und Baldrian sind jetzt wahrscheinlich das Einzige, was mich etwas runterbringen kann.

Connor hatte in meinem ersten Semester ein Kurs-Tutorium in Feuermagie angeboten und ab Sekunden eins hatte er es auf mich abgesehen. Sämtliche unlösbaren Dinge an mich adressiert und mich vor dem gesamten Kurs bloßgestellt, wo er nur konnte. Warum weiß ich bis heute nicht.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob er meinen Namen kennt. Er nannte mich immer nur bei meinem Familiennamen O’Brien.

Für jede andere Hexe und jeden anderen Hexer hatte er wenigstens immer ein unterkühltes Lächeln übrig gehabt.

Manchmal bildete ich mir ein, er würde mich beobachten in den Momenten, wo er dachte, ich würde es nicht merken, doch immer wenn ich mich dann zu ihm umsah, tat er nichts der Gleichen.

Gefühlt alle in meinem Kurs waren schockverliebt in ihn gewesen, denn was ich ihm leider zugestehen muss, ist, dass sein Tutorium eins der besten war. Ich habe Aufzeichnungen von Sage aus ihrem Tutorium bekommen und die konnten denen von mir aus Conners Kurs nicht das Wasser reichen.

Und nicht nur, dass er anscheinend weiß, wie man gute Vorlesungen hält, nein, er sieht auch noch unverschämt gut aus, in einer düsteren Art und Weise. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte noch nie eine Organsmus von Phantasie-Connor gehabt.

Meine Gedanken wandern zu einem Abend vor zwei Wochen.

Ich war erst spät aus der Bar zurückgekommen und gerade auf dem Weg zurück ins Schloss, als ich Conner über den Weg laufe. Er lehnt draußen an der Treppe, die hoch zu den Schlafgemächern führt. Und natürlich muss ich an ihm vorbei, um in mein Zimmer zu gelangen.

Ich umklammere mein Handy immer fester, umso näher ich ihm komme. Er blickt auf und seine onyxfarbenen Augen treffen direkt auf meine.

Die Art und Weise, wie er den Rauch ausatmet, ist hypnotisch. Ich bekomme sofort Lust auf eine Zigarette und nicht nur das…

Ohhh Macy, du scheinst echt total übermüdet zu sein, wenn du sowas ernsthaft in Betracht ziehst, schnell an ihm vorbei und ab ins Bett, denke ich mir, während ich ihm immer näher komme.

Seine Augen gleiten geschmeidig über meinen Körper. Da der Eingang zur Treppe wirklich sehr schmal ist und er direkt am Tor lehnt, muss ich so nah an ihm vorbei, dass ich seinen leichten Duft nach Zedernholz wahrnehme.

Schnell haste ich jede zweite Stufe nach oben bis ins sechste Stockwerk und komme keine Minute später keuchend in meinem kühlen Zimmer an.

Ich lasse den Kamin aufflammen und begebe mich ins Bad.

Kapitel Drei

Heißes Wasser läuft mir über mein Gesicht und meinen Körper hinunter. Ich massiere das angenehm nach Rose duftende Shampoo in meine Haare ein.

Ein bisschen Schaum tropft dabei auf meine Brüste und ich lasse von meinem Haar ab, fahre langsam mit den Fingerspitzen von meinem Schlüsselbein hinunter zu meinen Nippeln.

Mit halb geschlossenen Augen sehe ich den Wasserdampf aufsteigen, der mich an Connor erinnert, wie er den Rauch durch seine vollen Lippen in die kalte Mitternachtsluft blies.

Ich will diese Lippen auf mir spüren.

Mit sanft kreisenden Bewegungen verteile ich den Schaum, bis meine Brüste schwer in meinen Händen liegen. Leicht ziehe ich an meinem linken Nippelpircing.

Langsam nehme ich das vertraute Kribbeln in meinem Unterleib wahr und gleite tiefer mit meiner rechten Hand, bis ich meine Perle unter meinen Fingern spüren kann.

Ich stelle mir vor, wie der Duschvorhang aufgerissen wird und Connor zu mir unter die Dusche steigt. Er ist nackt. Die ersten Tropfen fallen auf seinen harten Körper.

Kurz pausiere ich meine Phantasie und greife ruckartig aus der Dusche raus zu meinem Holzregal, wo ich aus einer glitzernden Schachtel mein Lieblingstoy „Groove“, einen lilanen Auflegevibrator fische.

Kaum habe ich das Toy in meinen Händen, lasse ich mich auf die Badewannenkannte sinken und stelle mir vor, wie Connor auf die Knie geht und meine Beine spreizt.

Ich lege den Vibrator auf meine Clit, während Phantasie-Connor sich meine Schenkel über die Schultern legt und sich meiner Mitte mit federleichten Küssen nähert.

Mein Kopf sinkt gegen die Fliesen und die heißen Wassertropfen, die auf meine Haut herunterprasseln, verstärken die Vorfreude nur noch mehr.

„Connor!“ – stöhne ich, als er das erste Mal über meine Spalte leckt.

In dem Augenblick drücke ich drei Sekunden fest den Knopf meines Toys und es fängt an, meine Perle zu massieren.

Conner teilt meine Vulvalippen mit den Fingern und setzt seinen Mund nun auf meine Clit und fängt an mit der Zunge, um das empfindliche Nervenbündel zu kreisen.

Ich vergrabe meine Hände in seinem Haar und versuche ein tiefes Stöhnen zu unterdrücken, … ich gönne ihm das nicht.

Kurz löst er seinen Mund von mir.

„Ich will dich gleich auf meinem Schwanz!“

Fassungslos starre ich ihn an und bin meinem ersten Organsmus schon so nah. Als er dann mit einem Finger anfängt, an meinem empfindlichen Eingang herumzuspielen, halte ich es keine Sekunde länger aus. Ich drücke meine Vulva noch härter gegen seinen Mund und komme.

Kapitel Vier

„Hey O’Brien, wird das heute noch was?!“

Ich schrecke aus meinem kurzen Traum hoch und kann gerade noch so verhindern, dass die Rotweinflasche einen Abgang macht und die schöne rote Flüssigkeit auf meinem perweißen Rock landet.

Mit leicht zitternden Fingern greife ich die Flasche fester und kippe einen ordentlichen Schluck Rotwein zu der milchigen Flüssigkeit ins Glas.

Ich setze den Drink an meine Lippen und spüre, wie er mir kühl die Kehle runterläuft.

Ouuh ich hatte lange kein Sex mehr..

Kurz schüttle ich meinen Kopf, um die Gedanken zu vertreiben. Als ob das jemals geklappt hätte.

Schnell hole ich einen Shaker aus dem Regal und fange an, Connors Drink zuzubereiten. Als letztes schmeiße ich lieblos eine Zitronenscheibe in den Tumbler.

„Ich hoffe er erstickt dran“ – nuschle ich leise vor mich hin, als ich auf den Ecktisch zu schlendere.

Hunter hat tatsächlich seinen Laptop weggetan und scheint ein normales Gespräch mit Connor zu führen.

Als ich näher an die beiden heran komme, schaut er mich das erste Mal direkt an. Mr. Besserwisser hebt tatsächlich seinen Blick, um mich von unten bis oben zu mustern. Was ist das für ein Gesichtsausdruck? Und vor allem wie tief grün können Augen sein?

Ich knalle den Drink vor Connor auf den Tisch. Will mich gerade umdrehen, doch bevor ich mich abwenden kann, greift Connor sanft an mein Handgelenk. Ein Schauer läuft mir die Wirbelsäule herunter. Ich starre erst auf seine Berührung, dann in sein Gesicht.

„Hunter hier hätte auch gern noch einen Whiskey.“

Finster schaue ich Hunter an, dann setzte ich ein zuckersüßes Lächeln auf.

„Natürlich, alles was ihr möchtet“ – sage ich so sarkastisch wie ich nur kann.

Ich hüpfe rüber zur Bar, greife über den Tresen und schnappe mir die Whiskey Flasche, als auch meine „Mad Valerian“, welche ich in einem Zug leere und das Glas geräuschvoll auf dem Tresen abstelle.

Ich drehe mich um und sehe, dass zwei Augenpaare auf mich gerichtet sind.

Ich lecke mir über meine vom Wein geröteten Lippen und schraube im Gehen schon die Whiskey-Flasche auf.

Ich richte sie zwar direkt über Hunters Glas aus, nur ist die Distanz so lächerlich groß, dass es an ein Wunder grenzen würde, wenn ich den Tumbler nicht verfehlen würde.

Ganz aus Versehen natürlich, landet die Hälfte auf Hunters Shirt, doch er weicht nicht zurück, sondern seine Augen ruhen einfach nur weiter auf mir.

Hmm.. vielleicht macht es mehr Spaß, wenn Connor auch was abbekommt.

Ich tue so, als würde ich leicht zur Seite taumeln, doch bevor er auch nur einen Tropfen abbekommen kann, steht er plötzlich und packt mit der einen Hand den Flaschenhals und mit der anderen mein rechtes Handgelenk.

„Was soll das denn werden?“ – herrscht Connor mich an.

„Ich dachte vielleicht will Hunter seinen Drink mit dir teilen.“

„Wir teilen eigentlich Alles, aber Drinks gehören nicht dazu“ – Hunter schenkt mir ein schelmisches Lächeln.

Ich werde jetzt einfach mal so tun, als hätte ich das nicht gehört.

Ich schaue hoch in Connors Gesicht, er sieht wütend aus, doch da ist noch was… Lust?!

Erst in diesem Moment bemerke ich, wie nah ich ihm eigentlich bin, näher als je zuvor, Phantasie-Connor jetzt mal ausgenommen.

Ich versuche mein Handgelenk aus seiner Umklammerung zu lösen, Connor lässt mich aber von selbst nach ein paar Sekunden los.

Jetzt hat er die Flasche in der Hand und führt sie zu seinen vollen Lippen.

Nachdem er die Flasche geleert hat, naja, es waren nach meiner Attacke auf Hunter sowieso nur noch wenige CL in der Flasche drin gewesen, setzt er sich wieder auf den majestätisch aussehenden Sessel.

Meine Wangen sind heiß, ich hoffe ja mal sehr stark, dass das nur am Rotwein liegt.

Conner sieht auf einmal überhaupt nicht mehr wütend aus, sondern schenkt erst Hunter und dann mir einen vielsagenden Blick.

Nein nein nein, was auch immer er damit meint, ich möchte nichts damit zu tun haben.

Etwas unbeholfen wende ich mich wieder der Bar zu.

Ich spüre ein Kribbeln auf meiner Haut und kann plötzlich an nichts anderes außer Connors Lippen auf meinen denken, zusätzlich erklingen Hunters Worte noch einmal in meinem Kopf…Wir teilen eigentlich alles.

Ich kann es nicht fassen, was ich gerade im Begriff bin zu tun. Ich spüre zwar eine angenehme Wärme von dem Alkohol in mir, muss mir aber leider eingestehen, dass ich die aufsteigende Hitze nicht darauf schieben kann, denn ich bin noch vollkommen klar im Kopf.

Mein Herz rast..

Ohne weiter zu überlegen, drehe ich mich entschlossen um, überbrücke die kurze Distanz zwischen uns.

Das ist das erste Mal, dass mir Connor ein Lächeln zuwirft, es ist aber nicht das unterkühlte, sondern ein provozierendes.

Mit einer fließenden Bewegung gleite ich geschickt auf seinen Schoss, greife nach seinen Haaren und fange an, ihn stürmisch zu küssen.

Kurz scheint er verwirrt zu sein, doch das hält nur einen Wimpernschlag an, bis er meinen Kuss erwidert.

Er schiebt meinen Satinrock hoch und umfasst meinen nackten Po, drückt hart zu. Dann hebt er mich an und setzt mich auf dem Tisch ab.

Ich bin so vertieft in den Kuss, dass ich nur das gedämpfte Geräusch von zerspringendem Glas wahrnehme, als höchstwahrscheinlich Connors Drink auf dem Boden landet.

Er löst sich von mir, stützt seine Hände rechts und links neben meinen Oberschenkeln ab und blickt mich mit seinen fesselnden Augen und einem hungrigen Blick an.

„Hunter..“ – Connor schiebt mir mit der rechten Hand eine Strähne hinters Ohr und ich erröte wie ein kleines Schulmädchen.

Das ist mir kurz so unangenehm, dass ich meine Augen nach unten richten muss.

„Nein Connor, ich habe noch nie eine so bezaubernde und gleichzeitig freche Hexe gesehen?“ – Hunter erhebt sich und tritt neben Connor.

„O’Brien” – Connor umfasst grob mein Kinn und hebt es an, dabei richte ich meinen Blick aber weiterhin auf meine nackten Beine.

„Sag nicht, du bist auf einmal schüchtern geworden?”

„Pffff..“

Nun spüre ich eine weitere Hand, die mir gefühlvoll über den Kopf streichelt, meinen Hals entlang bis zur Schulter und meinen Oberarm hinab. Ich schließe meine Augen, lege meinen Kopf in den Nacken, wobei sich meine Lippen leicht öffnen.

„Du bist so schön“ – erklingt Connors raue Stimme.

Ich öffne meine Augen, schaue im Wechsel von einem zum anderen. Beide schauen mich interessiert an. Mir fällt auf, dass sie gleich groß sind. Connor ist aber eindeutig muskulöser, wobei Hunter sehr athletisch aussieht.

„Teilst du gerne Macy?“

„Nein, nicht wirklich, ich bekomme gern die volle Aufmerksamkeit.“

„Die hast du, Macy“ – Connor lässt mein Kinn los.

Keiner von den beiden berührt mich jetzt mehr, denn auch Hunter hat seine Hand von meinem Arm genommen.

Sie tauschen einen Blick aus und ich versuche ihn zu deuten.

Ungeduld flammt in mir auf.

„O’Brien, wie würde dir die körperliche Aufmerksamkeit von zwei sehr fähigen Hexern gefallen?“

„Hmm..kommt drauf an, wie talentiert die beiden wirklich sind.“

„Bist du bereit, es herauszufinden?”

„Hmm…“ – spielerisch schaue ich zur Decke und schürze meine Lippen, während ich mit meinen Händen über meine freigelegten Beine, über den hoch gerutschten Rock bis zu meinen Brüsten streiche.

Connor ballt die Hände zu Fäusten, während Hunter atmet scharf ein.

„Macy!“ – Hunters Stimme klingt gepresst.

Es macht so unglaublichen Spaß, die beiden zu reizen.

Meine rechte Hand lass ich auf meiner Oberweite verharren, während ich mit der anderen wieder meinen Körper hinab fahre und zeitgleich meine Beine etwas mehr auseinander schiebe.

Ich gucke Hunter direkt in die Augen, als ich mit meinem Zeigefinger anfange meine Perle durch meinen nassen Slip hindurch zu massieren.

Connors Miene ist zu Eis erstarrt und hat er die Luft angehalten.

Beide warten auf mein Einverständnis.

Ich genieße die Blicke der Beiden auf mir so unglaublich dolle. Ich fühle mich sexy.

„Ja, ich bin bereit, es herauszufinden..” – kaum habe ich die Worte ausgesprochen, ist Connor über mir und küsst mich fordernd.

„Das du uns so auf die Folter gespannt hast, wirst du später noch bereuen” – Hunter nimmt auf dem Sessel Platz, wo zuvor Connor gesessen hatte.

„Und wie sie es bereuen wird“ – stimmt Connor ihm zu, während er die Lippen von meinen löst und an meine Hüften greift, um mir meinen Slip abzustreift.

Dann fängt er an, meine Clit zu verwöhnen.

Um mich weiter aufrecht halten zu können, stütze ich meine Hände hinter mir auf der Tischplatte ab.

Ok… Connor scheint mit seinen Fingern schon äußerst fähig zu sein, dass ich kaum erwarten kann, wie sich sein Schwanz anfühlt.

„Macy…nimmst du die Kräutermischung..“

„Jaaa“ – unterbreche ich Hunter, natürlich nehme ich die schützende Kräutermischung.

„Was ist mit Euch?“ – Wow, ich dachte wirklich ich bin gut im Multitasking, aber gleichzeitig Connors talentierten Fingern ausgesetzt zu sein und ein Gespräch mit Hunter zu führen ist anstrengender als gedacht.

Conner nickt an meiner Stirn. Ich schaue rüber zu Hunter. Die Situation, die er beobachten kann, gefällt ihm anscheinend sehr gut, denn eine deutliche Beule zeichnet sich in seinem Schritt ab.

Er zieht einen Mundwinkel nach oben und nickt ebenfalls.

Na dann steht uns, wo auch immer das hinführen sollte, nichts mehr im Weg.

Conner reibt fester über meine Clit und ich spüre schon das verräterische Zucken in meinem Unterleib.

„Ja, Connor..ja gleich..“

Doch dann hört dieses Arschloch tatsächlich einfach auf. Fassungslos starre ich ihn an.

„Warum hörst du auf?!“

„Das sagte ich dir bereits, ich kann genauso gut provozieren wie du.“

Connor nimmt einen Schritt Abstand von mir und das gerade noch da gewesen angenehme Ziehen, verwandelt sich in ein drängendes Pochen.

Mit offenem Mund starre ich Connor an, bis ich aus dem Augenwinkel sehe, dass Hunter sich erhebt und sich kurz darauf zwischen meine Beine stellt.

„Connor kann sehr gemein sein“ – er streichelt mir zärtlich über die Wange.

Ich öffne meine Beine noch weiter für Hunter und lehne mich wieder auf meine Handflächen zurück.

Ich schaue ihn flehend an und er versteht sofort und fängt an, genauso wie Connor vor ihm, meine Perle zu verwöhnen. Er hat eine etwas andere Technik als Connor, welche mich aber genauso schnell an den Rand eines Orgasmus treibt.

Hunter umfasst meinen Po und zieht mich mehr an den Rand des Tisches, während er weiter meine Pussy beglückt. Dann streicht er mir sanft mit seinem Daumen über die Lippen und drängt mich zeitgleich noch etwas mehr zurück.

Er übt mehr Druck auf meine Unterlippe aus und ich öffne wie selbstverständlich meinen Mund für ihn, woraufhin er seinen Daumen in ihn hineingleiten lässt. Ich spiele mit meiner Zungen um seinen Finger herum, bis er ihn wieder zurückzieht.

Hunter lässt nun zusätzlich auch diese Hand zwischen meine Beine wandern. Ich kann das Feuerwerk schon fast spüren, was sich immer und immer weiter aufbaut.

Ich höre Connor scharf einatmen und ich richte meinen Blick über die Schulter auf ihn. Er sitzt genau wie Huter vorher im Sessel und auch bei ihm kann ich eine deutliche Wölbung erkennen.

Unsere Blicke verhaken sich ineinander. Und ich stöhne, weil ich die ersten Kontraktionen in meinem Unterleib schon spüren kann.

Als ich denke, das Gefühl kann nicht mehr besser werden, drückt Hunter vorsichtig seinen angefeuchteten Finger gegen meine hintere Öffnung und als er gerade so den Muskelring überwundem hat und sein Finger Millimeter für Millimeter in mich eindringt, komme ich so heftig wie noch nie in meinem ganzen Leben.

Als der Orgasmus langsam abebbt, habe ich immer noch keine Sekunde meine Augen von Connor gelöst.

Er sieht so aus, als würde er gleich in Flammen aufgehen, was ja im Rahmen des möglichen wäre.

Hunter zieht ein seidenes Tuch aus seiner Hosentasche, formt mit seiner rechten Hand einen kleinen schwebenden Wasserball, befeuchtet das Tuch etwas und macht mich anschließend sauber.

Sein Hexer-Element kenne ich nun also auch.

Kapitel Fünf

Als ich mich etwas beruhigt habe, richte ich mich auf dem Tisch auf.

„Komm her!“ – sagt Connor in einem dunklen Ton.

Hunter hilft mir vom Tisch runter und ich gehe mit wackligen Schritten auf den großen Sessel zu, in dem Conner immer noch sitzt und bleibe vor ihm erwartungsvoll stehen.

Er zieht mich auf seinen Schoß, seine Stirn ruht an meiner.

Meine Hände habe ich gegen seine Brust gedrückt und ich kann seinen schnellen, gleichmäßigen Herzschlag spüren. Sein vertrauter Geruch nach süßlichem Zedernholz steigt mir in die Nase.

Ich lasse meine Hände an seinem harten Oberkörper hinab wandern, bis ich am Knopf seiner Hose angekommen bin.

Ich schaue ihm in die Augen und er schenkt mir wieder sein provozierendes Lächeln, was mich ermutigt, seine Hose zu öffnen und seinen prallen Schwanz zu befreien.

Ich greife an die Seiten seiner Jeans und er hebt leicht das Becken an, sodass ich ihn von dem lästigen Stoff befreien kann.

Sogleich berührt seine Spitze meine Pussy und meine Nippel richten sich unter meinem Shirt auf.

Er greift an den Saum des Oberteils und schiebt es mir über die Brüsten. Ich trage keinen BH.

Connor leckt sich über die Lippen und das Pochen zwischen meinen Beinen wird wieder stärker, sodass ich anfange mich an seinen harten Schaft zu reiben, um mir ein bisschen Erleichterung zu verschaffen.

Dann spüre ich einen federleichten Windzug.

Hunter steht direkt hinter mir und greift in meine Haare. Er kämmt mit seinen Fingerspitzen alle nervigen Strähnen, welche an meinem erhitzen Gesicht kleben, zu einem Zopf.

Dann höre ich ein Ratschen. Er hat anscheinend ebenfalls seine Hose geöffnet, denn ich kann seine Härte jetzt an meinem Po spüren.

Ich mache ein Hohlkreuz, um ihm meinen Hintern noch etwas mehr zu präsentieren.

Meine Hüften kreisen wie von selbst weiter und mich beschleicht eine freudige Vorahnung, was gleich passieren wird.

Hunters Schwanz gleitet weiter nach unten und ich spüre ihn jetzt direkt an meinem Eingang.

Er benetzt seine Spitze mit meiner Nässe und positioniert sich dann an der Stelle, in die er vorhin seinen Finger gedrückt hat.

Vorsichtig übt er ein bisschen mehr Druck aus und gleitet langsam in mich. Jeder Muskel in meinem Körper ist angespannt und ich kralle meine spitzen Nägel in Connors Schultern.

Als er vollständig in mir ist, zieht er sich wieder zurück. Das wiederholt er einige Male, bis meine Anspannung komplett von mir abgefallen ist. Es fängt an, sich gut anfühlen und ich kann mich seinem Rhythmus langsam anpassen.

Hunter packt mein Haar fester.

Connor, der solange in seiner Position verharrt ist, bis Hunter mich gut genug gedehnt hat, gleitet jetzt mit seinem Schwanz zwischen meinen Vulvalippen entlang, bis er an meiner Öffnung angekommen ist.

„Schau mich an!“

Ich hebe den Blick und seine dunklen Augen treffen auf meine.

„Solange ich in dir bin, wendest du deinen Blick nicht von mir, verstanden!“

Ich nicke und dann ist er mit eine Stoß bis zum Anschlag in mir und ich ringe um Atem.

Als sie das erste Mal beide vollkommen in mir sind, fühle ich mich so herrlich ausgefüllt.

„Hunter, ich kann dich in ihr spüren. Sie ist so fucking eng.“

Es dauert ein paar Augenblicke, bis wir alle denselben Rhythmus haben.

Lange halte ich definitiv nicht durch. Ich laufe fast aus vor Geilheit.

Hunter versteift sich hinter mir und ich spüre, wie sein Schwanz in mich pumpt, als er tief stöhnend kommt.

Das steigert meine Lust umso mehr und ich werfe meinen Kopf in den Nacken und reite Connor schneller, während Hunters Schwanz noch immer halb in mir ist.

„O’Brien, wenn du kommen willst, hast du mir gefälligst in die Augen zuschauen!“ – Connor greift wieder nach meinem Kinn und zwingt mich, ihm in die Augen zu blicken.

Fordern start er mich an und beginnt mich noch unerbittlich zu ficken.

„Komm für mich.. jetzt“

Und ich komme, komme nass auf seinem Schwanz, den Blick nur auf ihn gerichtet.

Er lässt von meinem Kinn ab und packt fest mit beiden Händen meine Hüften. Mein Gesicht sinkt vor Erschöpfung gegen seine Brust.

Connor stößt noch ein paar Mal in mich, bevor auch er mit einem erstickten Schrei auf den Lippen den Höhepunkt erreicht.

Epilog

Die Sonnenstrahlen kitzeln mich im Gesicht. Ich spüre einen herrlichen Muskelkater in meinem ganzen Körper, als ich mich noch mit geschlossenen Lidern strecke.

Mein Bett ist erstaunlich weich und es liegt ein süßlicher Geruch in der Luft. Warte mal… Bett?

Ruckartig reiße ich meine Augen auf und kann ihnen im ersten Moment gar nicht glauben, als ich rechts neben mir einen schlafende Hunter und links neben mir Connor endecke, der mich mit einem schiefen Grinsen mustert.

….

Geschrieben von
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