Sonntag. Irgendwann vormittags. „Wie viel Uhr ist es?“, murmelt es ins Kissen. „Zu früh für alles“, kommt’s zurück, die Stimme bricht halb weg. „Wir sind doch gestern gar nicht so spät heim.“ Ein trockenes Schnauben. „Doch.“
Unter der großen Decke bewegt sich ein Körper, dann setzt sich eine von beiden langsam auf und dreht ihr T-Shirt zurecht. Sie schaut kurz rüber.
„Bad?“
„Ja… na gut.“
Beide stehen vor dem großen Spiegelschrank. Sie schauen sich und ihre zerzausten Haare und die verwischten Mascara-Reste in den Gesichtern an: „Okay, das sind wir also heute.“ Dabei müssen beide unweigerlich grinsen.
Das Summen der Zahnbürsten startet. Sie lehnen sich beim Putzen an der Schulter der anderen an und lassen den Kopf sinken. Die Frische der minzigen Zahnpasta weckt sie langsam auf und es kommen einige Erinnerungen an den Abend zurück.
„Weift du, waf ich grad denke?“, murmelt sie beim Putzen um den Bürstenkopf herum.
„Hmm?“
„Daff dir meine Flafanfughofe richtig gut fteht.“
Die andere Zahnbürste stoppt. „Bitte was?“
Jetzt spuckt sie die Zahnputzreste ins Waschbecken. „Ich hab gesagt: Meine Schlafanzughose sieht echt gut an dir aus.“
Sie lacht auf: „Du bist so doof, ey. Aber danke noch mal, dass ich für ein paar Tage bei dir schlafen kann, während ich in der Stadt bin. Das hat echt Spaß gemacht gestern.“
„Fand ich auch …“
Ein Schritt näher. Jetzt stehen sie ziemlich eng nebeneinander. „Ich mein’s ernst.“
„Ja, ich auch. Ich mein‘, wir haben uns ja immer schon gut verstanden. Und gestern beim Tanzen, und dann die Nacht … Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“
„Geht mir genauso … Wann bist du noch mal zum Brunch verabredet? Hätten wir noch ein bisschen Zeit?“ Ein Nicken und ein Lächeln – warum nicht …?
Die Zahnbürste geht wieder an
Sie steht hinter ihr, die Stirn an den Nacken gelehnt. Eine Hand wandert langsam über den Rücken, der vom schlabberigen XL-Schlaf-Shirt bedeckt ist. Darunter erfühlt sie ein Schulterblatt – langsam tastet sie sich zur Brust nach vorn. Die andere Hand hält noch immer die Zahnbürste fest, die nun entlang der Schlafanzughose hinabgleitet. Der feste Stiel umspielt das Becken und rutscht wie zufällig an der Innenseite des Oberschenkels vorbei.
„Hups.“
Die andere beobachtet, grinst ein bisschen. „Na, was wird das?“ Beide stehen Hüfte an Hüfte hintereinander. Ein paar Sekunden passiert nichts. „Du willst echt, dass ich das teste, oder?“
„Einen Versuch wär’s wert. Mach an.“ Ein Klick, durch den dünnen Stoff dringt sofort ein sanftes Vibrieren, das sich auf den angrenzenden Vulvahügel überträgt.
Sie hält kurz inne, atmet scharf ein. „Okay… fuck.“ Die andere lacht leise. „Weiter?“
Tiefes Einatmen, dann ein Schubs mit der Hand vom Schenkel auf die Clit.
„Bleib da“, befiehlt sie. Im Spiegel sehen sie sich hintereinander stehend, ein Kopf nun auf die Schulter der anderen gelehnt. Ihre Münder öffnen sich. Das kleine Morgenspielchen macht Lust auf mehr. Einige Finger tasten von vorn nach hinten, wo sie, nur in einem schwarzen Slip gekleidet, die Führung übernommen hat.
„Du bist ja richtig geil“, attestiert sie mit feuchtem Mittel- und Zeigefinger. „Macht mich an, dass ich’s dir besorgen kann.“
Weiter monotones Summen im Schritt – dazu ein tiefes Atmen.
„Weißt du, wie gut sich das anfühlt“, fragt sie nach hinten. „Nee, erzähl mal.“
„Wenn du so weitermachst, komm ich hier gleich richtig heftig“ – und tatsächlich folgt darauf ein Stöhnen.
Die Hand geht zum Spiegelschrank
„Wetten, dass es gleich noch besser wird?“ Mit einer Hand öffnete sie den Spiegelschrank vor ihnen und holt einen kleinen grünen Silikonaufsatz hervor.
„Nicht dein Ernst, wie geil ist das denn?! Ein Toy-Aufsatz die Zahnbürste?“
„Probieren wir’s aus?“

Sie nickt, zieht die Hose aus und lehnt sich an die Waschmaschine, ein Fuß stellt sie auf den Badewannenrand. Gemeinsam führen ihre Hände das Toys zurück zur nassen Clit – und noch weiter. Die Vibrationen breiten sich jetzt in ihrem ganzen Körper aus. Mit den Händen steuert sie noch einmal nach, um den Sweet Spot zu finden und dann geht plötzlich alles ganz schnell. Ihre Bauchmuskeln ziehen sich zusammen, als der Höhepunkt sie regelrecht überrollt.
Nur ein „What the …“ kommt aus ihrem Mund, als die Vibes abebben.
„Hat’s dir gefallen? Ich lieb’s, dich so zu sehen.“ Die beiden küssen sich innig. „Jetzt bist du dran.“
Ein schiefes Grinsen. „Große Worte für jemanden, der gerade noch fast vorn über gekippt ist.“
Sie lehnen sich gemeinsam zurück gegen die Waschmaschine. Dabei fangen sie noch einen Blick im Spiegel ein – zwei leicht zerzauste Versionen von sich selbst. „So?“ fragt sie leise, als der softe Aufsatz in sie eindringt. Ein kaum merkliches Nicken. Mehr braucht es nicht.
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(Bilder: Marie Staggat)